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Wiesentheid

Werner Knaier tritt das Amt als Gemeinderat nicht an

Der bei der Wahl zum Wiesentheider Bürgermeister knapp unterlegene Amtsinhaber Werner Knaier wird sein Mandat als Gemeinderat nicht annehmen. Diese Entscheidung gab Knaier nun bekannt. Nach seinem Ausscheiden als Bürgermeister werde und müsse er sich beruflich neu orientieren, da wisse er noch nicht, ob er die Zeit für den Posten habe. Gleichzeitig wolle er beruflich einen Schlussstrich unter seine kommunalpolitische Tätigkeit in Wiesentheid ziehen. Das halte er für sinnvoll, so begründete er den Schritt auf Anfrage.
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Werner Knaier (CSU) Foto: Andreas Stöckinger

Der bei der Wahl zum Wiesentheider Bürgermeister knapp unterlegene Amtsinhaber Werner Knaier wird sein Mandat als Gemeinderat nicht annehmen. Diese Entscheidung gab Knaier nun bekannt. Nach seinem Ausscheiden als Bürgermeister werde und müsse er sich beruflich neu orientieren, da wisse er noch nicht, ob er die Zeit für den Posten habe. Gleichzeitig wolle er beruflich einen Schlussstrich unter seine kommunalpolitische Tätigkeit in Wiesentheid ziehen. Das halte er für sinnvoll, so begründete er den Schritt auf Anfrage.

Auf der Internet-Plattform Facebook hatte Knaier seinen Rückzug im Gemeinderat mit einer Aufzählung einiger der in der Gemeinde anstehenden, und in seiner Amtszeit bereits in die Wege geleiteten Projekte bekannt gegeben. Dort schreibt er unter anderem, dass er in den zwölf Jahren als Bürgermeister von Wiesentheid das Feld gut bestellt habe.

Berufliche Neuorientierung

"Gerne hätte ich bei der Realisierung all dieser Projekte weiter mein Fachwissen und meine Verwaltungserfahrung eingebracht und die verschiedenen Fördermöglichkeiten zum Wohle unserer Marktgemeinde organisiert. Dies wollte offensichtlich eine knappe Mehrheit der Wählerinnen und Wähler am vergangenen Sonntag nicht. Daher werde ich mich nun beruflich neu orientieren und habe daher beschlossen, auch mein Gemeinderatsmandat nicht anzunehmen."

Knaier ist von Berufswegen her Rechtsanwalt mit Schwerpunkt auf Verwaltungsrecht. Er ist Mitinhaber einer Kanzlei mit Sitz in Wiesentheid und Kitzingen. Dort wieder einzusteigen, sei für ihn eine Option, sagte er.

Nachrücker ist Georg Stürmer

Im Wiesentheider Gemeinderat rückt laut der Reihenfolge der CSU-Liste Georg Stürmer für ihn nach. Im Kreistag will Knaier dagegen bleiben. Sofern er gewählt werde, will er dort auch wieder für den Posten des Fraktionsvorsitzenden bei der CSU zur Verfügung stehen.

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