SEINSHEIM

Wenn junge Damen wieder mit Puppen spielen

Begeisterung beim Seinsheimer Krönungsabend: Viktoria Bergmann erhielt ein ungewöhnliches Geschenk.
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Veronika Bergmann hatte zusammen mit ihrer Mutter Andrea für jede Weinprinzessin eine ganz persönliche Barbiepuppe als Geschenk angefertigt. Foto: Foto: Gerhard Krämer

„Oh, das bin ja ich!“ – Begeisterung beim Seinsheimer Krönungsabend (wir berichteten). Die Überraschung war der scheidenden Weinprinzessin Viktoria Bergmann geglückt. Denn die Weinprinzessinnen, die sie während ihrer zweijährigen Amtszeit begleitet hatten, erhielten eine Barbiepuppe als Geschenk. Aber nicht irgendeine. Nein, eine ganz persönliche.

Zweimal gab es den Ken

Die Idee reifte in ihr beim Blick auf die bei ihr vorhandenen Geschenke, die sie erhalten hatte. Alles sei eigentlich schon dabei gewesen. Sie wollte eine besondere Erinnerung schaffen, was ihr gelungen ist, wie die strahlenden Gesichter der Weinhoheiten bestätigten. Viktoria Bergmann kaufte nämlich viele Barbiepuppen; und zweimal den Ken, schließlich gibt es ja auch zwei Hofräte. Das war aber erst der Anfang. Dann recherchierte sie die Lieblingsdirndl der Hoheiten und schaute sich Bilder mit deren Frisuren an. Und wie während ihrer gesamten Amtszeit stand ihre Familie helfend zur Seite. Viktorias Papa Alfred und ihr Opa Nikolaus Bassani kümmerten sich um die Standfestigkeit der Puppen. Viktoria selbst kreierte mit Nadeln und Sekundenkleber die Frisuren, jede dem Original ähnelnd. Die Hauptarbeit lag aber bei ihrer Mama Andrea. Denn die durfte, wie bei ihrer Tochter auch, nun die kleinen Dirndl schneidern. „Für das erste habe ich noch 15 Stunden gebraucht“, verrät sie.

Es ging immer schneller

Das war das Dirndl für die Iphöfer Weinprinzessin Marie-Louise. Ab dem 15. Dirndl waren es dann nur noch zwei Stunden. Und dann bekam auch noch jede ihr Krönchen. Die letzte angefertigte Puppe war für die neue Seinsheimer Weinprinzessin Annika Rudolf bestimmt.

Und noch jemand hatte an der Aktion viel Freude: ihre kleine Nichte. Die bekam nämlich die Kleidung der Barbiepuppen, da diese ja nun ein Dirndl tragen.

Am Hoheiten-Tisch wurden dann gegenseitig die Ebenbilder begutachtet. Auch Hofrat Alexander Nuss war begeistert, mit wie viel Liebe sein Outfit gestaltet worden war.

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