Gaibach
Ausrüstung

Wenn es brennt, sind sie zur Stelle

Im Franken Landschulheim Schloss Gaibach gibt es Schüler, die bei Ernstfällen die echten Feuerwehren unterstützen. Ab sofort steht ihnen dabei ein "neues" Fahrzeug zur Verfügung.
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Die Internatsfeuerwehr am Franken Landschulheim Schloss Gaibach freut sich über ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug. 28 Jahre nach ihrer Gründung übergab Staatssekretär Gerhard Eck (CSU) den Schlüssel für das gebrauchte "neue" Fahrzeug am Donnerstag an die Verantwortlichen der Schule.

Das alte Einsatzfahrzeug, ein Ford Baujahr 1975, geht an die Schulfeuerwehr im Schloss Schwarzenberg. 1997 hatte die Internatswehr das alte Tragkraftspritzenfahrzeug von der Gemeinde Wiesenbronn als Ersatzbeschaffung bekommen.

"Die Internatsfeuerwehr trägt zum Funktionieren des Gaibacher Landschulheims bei", wusste Staatssekretär Eck. Die Frage, warum ein Staatssekretär ein Feuerwehrauto übergibt, beantwortete er so: "Ein Staatssekretär muss nicht immer nur bei großen Events dabei sein." Für ihn persönlich habe der ländliche Raum mindestens ebenso viel Gewicht wie die großen städtischen Zentren.

Stellvertretender Schulleiter Albrecht Mehling dankte Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm für sein Engagement. Schemm hatte das neue Gefährt in Regensburg organisiert. Mit dem neuen Mercedes 310 sei die Jugendwehr jetzt deutlich besser ausgerüstet als bisher. "Die über 18-jährigen Mitglieder der Schulfeuerwehr rücken im Ernstfall, sofern sie keine Schulaufgabe zu schreiben haben, mit aus und haben in der Vergangenheit so manche Feuerprobe bestanden", erklärte Mehling. Beim Brand am unteren Tor in Volkach, bei einem Schwelbrand im Gutshof Gaibach und bei der Beseitigung umgestürzter Bäume im Schlosspark nach Stürmen hätten die jungen Einsatzkräfte ihr Können in der Vergangenheit unter Beweis gestellt. Mehrfach schon habe die Wehr bei Starkregen den Keller im Schloss ausgepumpt. Der Schulleiter lobte die Einsatzkräfte, die im Rahmen der Ausbildung an Übungen, Wissenstesten und dem Erwerb von Leistungsabzeichen teilnähmen. Besonders dankte er Gisbert Wagner für die langjährige Leitung der Internatswehr.
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