Wiesentheid

Wenn der Schlusshock winkt

Viele, viele Kilometer haben die Wanderfreunde des Steigerwaldklubs in Wiesentheid im vergangenen Jahr rund um ihre Heimatgemeinde und im nahen Steigerwald zurückgelegt.
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Nicht nur zum Wandern sind die Mitglieder des Steigerwaldklubs unterwegs. Bei den Stammtischen werden Vorträge über aktuelle Themen, die Natur oder wie hier der Reisebericht von Klaus Behr immer gerne besucht. Foto: Sabine Berthold

Viele, viele Kilometer haben die Wanderfreunde des Steigerwaldklubs in Wiesentheid im vergangenen Jahr rund um ihre Heimatgemeinde und im nahen Steigerwald zurückgelegt. Doch nicht nur bei Wanderungen genießen die Mitglieder die Natur, auch beim geselligen Beisammensein und bei Vorträgen im Vereinshaus trifft man sich.

Ein friedvolles und respektvolles Miteinander für alle Menschen wünschte sich der Vorsitzende Klaus Behr bei der Begrüßung anlässlich der Jahreshauptversammlung des Zweigvereins. Für ihn sei es auch eine große Enttäuschung, dass die Klimaziele hintanstehen sollen und er fand es großartig, wie sich Schüler derzeit für den Erhalt der Natur einsetzten.

100 Millionen Festmeter Schadholz seien in den vergangenen  Jahren in Europa angefallen, davon fünf Millionen in Bayern und der Sturm Fabienne habe bei seinem Zug durch den östlich Landkreis allein 40 bis 50 Tausend Festmeter Schadholz verursacht. Trockenheit, Schädlinge und Krankheiten der Bäume, sind ebenfalls an dem vielen Schadholz beteiligt, erklärte Behr, der Bereichsleiter Forsten im Landkreis Kitzingen ist.

Wegewart Erwin Geuter betreut die Wanderwege rund um Wiesentheid. Durch den Neubau der Straße nach Untersambach war in diesem Bereich eine Umschilderung notwendig geworden.

Sechs Halbtageswanderungen plante und führte Wanderwart Helmut Weikert durch, wie die traditionelle Suppenwanderung nach Castell, eine Wanderung rund um den Zabelstein oder die "Traubenkurwanderung" im Herbst. Die Senioren besuchten bei ihren Ausflügen das Museum für Militärgeschichte in Stammheim oder erkundeten, was es mit den Schaufelbuchen im Ebracher Klosterwald auf sich hat.

Doch auch Vorträge bei den Stammtischen im Vereinshaus bereichern das Jahresprogramm des Zweigvereins, die Mathilde Neuhauser organisiert. Dort trafen sich die Mitglieder auch zum Sommerfest oder zum Adventsnachmittag mit Geschichten, Gedichten und schöner Musik.

Für 2019 steht die Jahresplanung mit vielen Wanderungen bereits wieder. Allerdings muss die Trunk-Gedächtnis-Wanderung am 1. Mai eine andere Route nehmen, da der Wald in Rüdern nach den Sturmschäden noch nicht begehbar ist. Helmut Weikert wird am 19. Februar einen Vortrag über die Zisterzienser und deren Bedeutung für die Region im Vereinsheim halten.

Leider konnte Herbert Schäfer seine Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft nicht entgegennehmen.

Nach dem offiziellen Teil der Jahresversammlung hielt Klaus Behr noch einen Lichtbildervortrag über seine Reise ins Baltikum nach Litauen und Lettland und konnte dabei sehr eindrucksvolle Einblicke in das derzeitige Leben, die Landschaft und die Natur dieser Länder bieten.

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