Bei der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED in Sommerach gibt es für Bürgermeister Elmar Henke zwei Ziele: weniger Stromverbrauch und eine höhere Leuchtstärke. Über das Vorhaben informierte Jürgen Schmitt von der Überlandzentrale (ÜZ) Lülsfeld die Gemeinderäte. Praktiziert werde die Licht-Verbesserung bereits in der Raiffeisenstraße. Schmitt berichtete von einer zusätzlichen Energieeinsparung durch Nachtabsenkung um 50 Prozent. Somit ergebe sich eine Energieeinsparung von etwa 68 Prozent zum Altbestand. Die Kosten für die neuen Leuchten in der Raiffeisenstraße und für die Tiefbauarbeiten dafür bezifferte Bürgermeister Henke auf zirka 10 000 Euro. Zug um Zug will man die Beleuchtung in der Siedlung umstellen.

Außerdem ging es im Gemeinderat um diese Themen:

• Der Landschaftspflegeverband teilt mit, dass eine Förderung für die Heckenpflege möglich ist. Die Gemeinde meldete laut Bürgermeister Henke fünf Maßnahmen mit einer Gesamtfläche von 15 Hektar an. Unter anderem geht es um die Gestaltung und Renaturierung an den beiden Mainseitenarmen auf vier Hektar oder um die Pflege der Hecke an der Lehmgrube. Die Räte signalisierten zu den Arbeiten ihr Einverständnis.

• Notwendig wird die Verlängerung des Beratervertrages für die Dorfsanierung, womit sich das Architektenbüro Dag Schröder aus Schweinfurt befasst. Da die Gestaltungssatzung mit dem kommunalen Förderprogramm seit August 2002 besteht, sei es sinnvoll, die Beratungstätigkeit weiterzuführen, sagte der Bürgermeister. Der Vertrag wird bis Ende 2016 verlängert.

• Drei Bauanträge befürworteten die Gemeinderäte: Otmar Zang errichtet am Rosenberg 5 ein Wohnhaus, Jasmin Braun modernisiert das Gebäude in der Turmstraße 7 und Martina Strobel restauriert die Fassade, Fenster, Tor und Türen an ihrem Anwesen in der Hauptstraße 2.

• Die „Abfallwirtschaft Wirmsthal“ erhielt den Auftrag für die Entsorgung für zirka 300 Tonnen kontaminierten Erdaushub, der bei den Bauarbeiten vom Rathausvorplatz bis zur Maintorstraße angefallen war. Dafür bezahlt die Gemeinde 13 750 Euro.

• Erneut ging es um die Umwidmung von Straßen. Nach Prüfung durch das Landratsamt stimmte der Gemeinderat einer Kostenbeteiligung von 254 000 Euro an die Kreisverwaltungsbehörde zu. Die Hauptstraße und ein Teil der Schwarzacher Straße sollen Ortsstraße werden und die Frankenstraße soll zur Kreisstraße aufgestuft werden.