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Abtswind

Welchen finanziellen Spielraum Abtswind 2020 hat

Der Blick in die geplanten Vorhaben und Investitionen der Gemeinde machte es in der Sitzung des Gemeinderates deutlich: Abtswind hat 2020 einiges vor, um seine Infrastruktur weiter zu verbessern. Neben mancher Anschaffung muss die Gemeinde weiter für Projekte bezahlen, die bereits begonnen wurden und noch nicht fertig sind. Darunter fällt etwa der neue Kindergarten oder der Bau des Wasserwerks, wie Bürgermeister Jürgen Schulz bei der Besprechung des Investitionsprogramms zeigte.
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Der Blick in die geplanten Vorhaben und Investitionen der Gemeinde machte es in der Sitzung des Gemeinderates deutlich: Abtswind hat 2020 einiges vor, um seine Infrastruktur weiter zu verbessern. Neben mancher Anschaffung muss die Gemeinde weiter für Projekte bezahlen, die bereits begonnen wurden und noch nicht fertig sind. Darunter fällt etwa der neue Kindergarten oder der Bau des Wasserwerks, wie Bürgermeister Jürgen Schulz bei der Besprechung des Investitionsprogramms zeigte.

Kämmerin Christine Volk schaute zuversichtlich voraus, auch wenn die Ausgaben um einiges höher ausfallen werden als die Einnahmen der Kommune. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt werde man dennoch schaffen. Das Zahlenwerk geht bei den Investitionen von 3,5 Millionen Euro aus, sofern sie alle getätigt werden. Dem stehen Einnahmen von 661 000 Euro entgegen, was bedeutet, dass die Gemeinde zum Abgleich 2,8 Millionen Euro zu decken hat. Nach Abzug der Einnahmen verbleiben 2,1 Millionen Euro, die Abtswind aus den Rücklagen entnehmen kann. Zudem sei es, so die Kämmerin, auch möglich, einen bereits 2019 beantragten Kredit weiter zu führen.

Die Räte gingen mit Bürgermeister Schulz die einzelnen Posten im Programm durch. So hieß es etwa beim Neubau des Kindergartens, dass von den insgesamt angesetzten 1,5 Millionen Euro an Kosten noch 950 000 Euro zu zahlen sind. Als größerer Brocken kommt das Wasserwerk hinzu, dessen Neubau bereits fort geschritten ist. Hier stünden von den 1,4 Millionen Euro noch rund 500 000 Euro an Ausgaben an, so Kämmerin Volk. Unter anderem müsse dort zum Abschluss ein Zufahrtsweg neu gemacht werden.

Restarbeiten an Verbindung zur B286

Außerdem wies sie darauf hin, dass der Bau der Verbindungsspange zur B286 noch nicht abgerechnet sei. Hier stünden noch Restarbeiten, wie das Bepflanzen der Ränder, aus. Auch deswegen habe sich der noch ausstehende Betrag um rund 130 000 Euro auf 520 000 Euro erhöht.

Zur Kläranlage führte Bürgermeister Schulz aus, dass die Gemeinde ein anderes, besseres System zur Belüftung der Abwasserteiche nehmen muss. Für die neuen Geräte sind rund 100 000 Euro fällig. Außerdem will Bürgermeister Schulz eine Halle am Bauhof sanieren. Die Feuerwehr benötigt ein Lüftungsgebläse und weitere Gegenstände zur Verbesserung der Ausrüstung.

Dazu schlug Schulz in der Sitzung vor, dass die Gemeinde auf dem Schwimmbadgelände einen Anbau errichten solle. Dieser könne als Lagerhalle für die Gaststätte wie auch als Abstellraum für den TSV und die Schwimmbad-Initiative genutzt werden. Die Gemeinde erhalte durch ein Förderprogramm Zuschüsse, sodass sich der Anteil für die Beteiligten relativ günstig halte. Die Räte stimmten dem Vorhaben zu.

Die Hundesteuer steigt

In der Sitzung hieß es, dass die Gemeinde gewissermaßen als Rücklage noch 15 Bauplätze im neuen Gebiet am Röthleinsweg habe. Dazu wird mit Blick auf die Zukunft der Bebauungsplan für ein Gewerbegebiet Richtung Wiesentheid (79 500 Euro) aufgestellt. Für die Änderung des Flächennutzungsplanes sind noch einmal 5000 Euro fällig.

Erhöht wurde die Hundesteuer, was der Bürgermeister auch mit dem gemeindlichen Aufwand für die Hundetoiletten begründete. Künftig kostet ein Hund dem Halter 30, statt bislang 20 Euro. Für den zweiten Hund sind 80, statt bisher 60 Euro fällig.

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