Buchbrunn

Wegkreuz ökumenisch geweiht

Eine unerwartete Aktualität bekam die schon lange geplante ökumenische Einweihung eines Wegkreuzes in Buchbrunn angesichts der aktuellen politischen Diskussion.
Artikel drucken Artikel einbetten
Das neue Wegkreuz in Buchbrunn wurde ökumenisch geweiht.

Eine unerwartete Aktualität bekam die schon lange geplante ökumenische Einweihung eines Wegkreuzes in Buchbrunn angesichts der aktuellen politischen Diskussion. Pfarrerin Doris Bromberger und Gemeindereferentin Erika Gerspitzer hatten zu einem Stationenweg in die evangelische Kirche eingeladen und viele Menschen aller Altersgruppen waren gekommen.

Es galt nicht nur das von den letztjährigen Konfirmandinnen gestiftete Wegkreuz einzuweihen, sondern – so Bromberger – sich in der derzeitigen Diskussion als Christen neu über die Bedeutung des Kreuzes bewusst zu werden, das in Buchbrunn nicht nur in ein öffentliches Gebäude gehängt, sondern weit sichtbar in der Flur aufgestellt wurde. Dies geschah auf mehreren Stationen, die musikalisch vom Posaunenchor begleitet wurden.

In der Kirche wurden die dort vorhandenen Kreuze und ihre Geschichte vor Augen geführt und somit deutlich, wie das Kreuz die Glaubensgeschichte auch der Buchbrunner schon seit Jahrhunderten prägt.

Die zweite Station führte die große Prozession zunächst in die Dorfmitte, an die Hauptkreuzung des Ortes, wo mit Laden, Bushaltestelle und Spielplatz der zentrale Ort der Begegnung im Dorf ist. Thema war hier das Kreuz als Zeichen der Begegnung. Die Stifterinnen des Kreuzes Hanna Schmidt und Fiona Kümmel erzählten über die Bedeutung von Begegnung – auch in ihrem Leben – an genau diesem Ort.

Die dritte Station am Beginn des Höhenweges nach Kitzingen bot den Anwesenden einen wunderbaren Ausblick auf das Maintal mit dem Schwanberg im Hintergrund.

Am neuen Wegkreuz wartete schon die Band Ephesus, die auch für Sitzgelegenheiten und Bewirtung gesorgt hatte. Mit gefühlvollen Melodien und Texten umrahmten sie – angestrahlt von der Abendsonne – die eigentliche Weihehandlung.



Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.