Um 4,2 Prozent niedriger als im Vorjahr lag 2013 der Trinkwasserverbrauch in Markt Einersheim. Dies berichtete am Mittwochabend Bürgermeister Bruno Gamm dem Gemeinderat. 94,8 Prozent der Bürger hatten in den vergangenen Wochen ihre Wasseruhren abgelesen und die Ergebnisse der Verwaltung mitgeteilt.

Erstaunlich: Nur zwölf Prozent meldeten den Zählerstand per E-Mail, der Rest nutzte den Postweg oder das Fax. 424 Wasseruhren sind derzeit im Ort installiert. Bei 22 Bürgern, die der Aufforderung zur Ablesung nicht nachgekommen waren, wurde der Verbrauch geschätzt, so Gamm, der sich mit dem Ergebnis zufrieden zeigte.

Im Jahr 2013 hat Markt Einersheim 58 391 Kubikmeter Trinkwasser von der Fernwasserversorgung Franken bezogen. 54 326 Kubikmeter wurden verkauft. Dies entspricht einem Verlust von sieben Prozent, wobei der Verbrauch der beispielsweise bei Feuerwehrübungen anfällt, ebenfalls diesen sieben Prozent zugerechnet werden muss. Im Vorjahr lag der Verlust bei über zehn Prozent, erinnerte der Bürgermeister.

Im Abschnitt I, er umfasst den Altort und das Baugebiet Point, lag der Verlust bei 5,1 Prozent. Von 35 095 Kubikmetern konnten dort 33 312 abgerechnet werden. Zwei Rohrbrüche, die dort 2013 auftraten, wurden schnell bemerkt und behoben, sagte Gamm.

Im Netzbereich II (Bahnhofstraße und Baugebiet Orttaube) wurden von 23 034 Kubikmetern 20 752 verkauft. Der Verlust von 9,9 Prozent wurde durch einen Rohrbruch und einen nicht geschlossenen Wasserhahn im Außenbereich des Kindergartens verursacht, der über längere Zeit unbemerkt geblieben war, so Gamm.

3021 Euro habe die Gemeinde für diverse Reparaturarbeiten am Leitungsnetz ausgeben müssen, dazu wurden für den turnusmäßigen Austausch von Wasseruhren 1401 Euro fällig. Die Qualitätsprüfung kostete knapp 500 Euro. Da derzeit rund 20 Schieber kaputt sind, kommen weitere Kosten auf die Gemeinde zu, informierte Gamm.