Geiselwind

Wasser und Abwasser in Geiselwind werden billiger

Eine erfreuliche Nachricht für die Bürger hatte Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel in der Sitzung des Gemeinderates. Seine Gemeinde senkt die Preise für Trinkwasser und Abwasser für die nächsten vier Jahre. Beim Wasser mach es sich deutlicher bemerkbar, der Preis wird künftig 2,40 Euro pro Kubikmeter betragen, anstatt von 2,82 Euro bisher. Beim Abwasser sind es acht Cent pro Kubikmeter, so dass nun 2,38 Euro zu bezahlen sind.
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Eine erfreuliche Nachricht für die Bürger hatte Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel in der Sitzung des Gemeinderates. Seine Gemeinde senkt die Preise für Trinkwasser und Abwasser für die nächsten vier Jahre. Beim Wasser mach es sich deutlicher bemerkbar, der Preis wird künftig 2,40 Euro pro Kubikmeter betragen, anstatt von 2,82 Euro bisher. Beim Abwasser sind es acht Cent pro Kubikmeter, so dass nun 2,38 Euro zu bezahlen sind.

Als Grund nannte Bürgermeister Nickel, dass sich die Erneuerungen mit dem neuen Hochbehälter bei Dürrnbuch sowie die neu angeschaffte Technik bereits bemerkbar machten. Die Wasserwarte hätten weniger Arbeit mit dem Bereich. Weiter wirke sich die neue Methode der Abrechnung aus, dass die Gebühren im Zuge der Erneuerung der Wasserleitungen in der Gemeinde neu berechnet wurden. Nun werden auch die unbebauten Grundstücke mit in die Kalkulation einbezogen, was die Verbraucher insgesamt entlaste.  

Insgesamt rund 70 000 Euro weniger hat die Gemeinde für Wasser ausgegeben, als zuvor, rechnete Haags Ortssprecher Danny Klein aus. Das seien bei rund 990 Haushalten etwa 80 Euro pro Haushalt weniger. Auf Nachfrage aus dem Rat bestätigte auch Verwaltungsleiter Wilfried Hack, dass es die erste Senkung des Preises sei, die er kenne. Alle drei Jahre müsse die Kommune den Preis neu kalkulieren, ein Gewinn dürfe damit nicht erzielt werden, so Hack.

In der Sitzung hatte Bürgermeister Nickel zunächst einiges vorzulesen, galt es doch die Stellungnahmen der Behörden zur Änderung des Flächennutzungsplanes zu behandeln. Dazu kam das gleiche bei der Aufstellung des Bebauungsplans Langäcker II. Im Westen Geiselwinds, Richtung Freizeit-Land, sollen neue Bauplätze entstehen. Die Gemeinde ist gerade dabei, die planerischen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Rund 65 Seiten hatten die Räte durchzuarbeiten, was fast eineinhalb Stunden dauerte.

Außerdem wurde ein altes Problem mit der Park-Situation im Ort in der Sitzung angesprochen. Schlichtweg "katastrophal" sei diese vor allem an Wochenenden, sagte Nickel. Autos stehen an Stellen, die keine Parkplätze sind. Zur Anregung, die Polizei verstärkt kontrollieren zu lassen meinte der Bürgermeister, dass das wenig bringe. Man müsse über eine kommunale Verkehrsüberwachung nachdenken. Er will sich bei entsprechenden Stellen dazu erkundigen.

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