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Castell

Was wird aus der Casteller Kläranlage?

Beim Thema Kläranlage muss die Gemeinde Castell handeln. Die Genehmigung für die bisherige Anlage läuft nur noch bis zum 31. Dezember 2022, dann ist Schluss. Wie es weiter gehen soll, darüber debattierte der Gemeinderat in seiner Sitzung. Bürgermeister Jochen Kramer und die Räte einigten sich darauf, dass die Kommune eine Studie in Auftrag geben wird, bei der alle Möglichkeiten geprüft werden.
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Beim Thema Kläranlage muss die Gemeinde Castell handeln. Die Genehmigung für die bisherige Anlage läuft nur noch bis zum 31. Dezember 2022, dann ist Schluss. Wie es weiter gehen soll, darüber debattierte der Gemeinderat in seiner Sitzung. Bürgermeister Jochen Kramer und die Räte einigten sich darauf, dass die Kommune eine Studie in Auftrag geben wird, bei der alle Möglichkeiten geprüft werden.

Das Wasserwirtschaftsamt muss zunächst die Studie bewilligen, was laut Bürgermeister etwa zwei bis drei Monate dauern könnte. Rund 50 000 Euro dürfte das kosten, ein Zuschuss von 70 Prozent des Betrags ist zugesagt.

Geprüft werden sollen alle Varianten. Dazu gehören ein Neubau am bisherigen Standort, ein Anschluss an eine der nächsten größeren Einheiten, wie Kitzingen, Schwarzach oder Wiesentheid. Ein Thema ist laut Bürgermeister Kramer auch eine gemeinsame Anlage mit Wiesenbronn. Die Nachbargemeinde muss ihre Abwassereinrichtung ebenso erneuern und sucht derzeit nach Lösungen. "Es muss hochgerechnet werden. Was ist machbar, was würden die einzelnen Varianten kosten", sagte Kramer aus. Das sollen nun Fachleute prüfen.

Entscheiden wird der neue Gemeinderat

Dazu gehört auch die Variante, eine Leitung über Wiesenbronn in Richtung Kitzingen zu schaffen. Das möchte die Nachbargemeinde, wobei sich allerdings einige Schwierigkeiten herausstellten. Was letztlich gemacht wird, darüber werde der alte Gemeinderat nicht mehr entscheiden, sagte Bürgermeister Kramer. Man wolle jedoch so viel Vorarbeit leisten, wie möglich.

In der Sitzung des Gemeinderats ging es zudem auch über den Flächennutzungsplan, den die Gemeinde momentan neu erstellen lässt. Ein detailliertes Gespräch mit den zuständigen Planern habe es bereits gegeben, so der Bürgermeister. Der Plan soll nun digital erstellt werden, dann werde er mit dem Landratsamt besprochen und schließlich an die zuständigen öffentlichen Stellen zur Einsicht verschickt.

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