KITZINGEN

Was wird aus dem Hort?

Bei der Beratung des Haushalts 2013 und des Finanzplans für die Jahre bis 2016 sind am Mittwoch im Kitzinger Stadtrat zahlreiche Themen auf den Tisch gekommen und fast ebenso viele Fragen offen geblieben. Eine davon ist die Zukunft des Kitzinger Kinderhorts in der ehemaligen US-Wohnsiedlung Marshall Heights.
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Große Kreisstadt Kitzingen
Große Kreisstadt Kitzingen Foto: Regina Krömer

Bei der Beratung des Haushalts 2013 und des Finanzplans für die Jahre bis 2016 sind am Mittwoch im Kitzinger Stadtrat zahlreiche Themen auf den Tisch gekommen und fast ebenso viele Fragen offen geblieben. Eine davon ist die Zukunft des Kitzinger Kinderhorts in der ehemaligen US-Wohnsiedlung Marshall Heights.

In dem für 50 Plätze ausgelegten Hort in der Trägerschaft von Haus Marienthal (Diakonisches Werk Schweinfurt) in der Gabelsberger Straße werden derzeit 34 Schulkinder betreut. Das Problem: Der Mietvertrag für das Gebäude mit der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten (Bima) läuft Ende des Schuljahres zum 31. August aus.

Mehrere Fraktionen hatten beantragt, Geld in den Haushalt einzustellen, um die Zukunft zu sichern. Gleichzeitig hat Astrid Glos (SPD) auch im Blick auf die Eltern, die sich Sorgen machen, Fragen zu der Zukunft des Horts vorgelegt, die dringend geklärt werden müssen. Die reichen von der grundsätzlichen Fragen nach der Zahl der benötigten Hortplätze über die nach einer Verlängerung des Mietvertrags bis zur Suche nach einem neuen Standort.

Das Thema sei seit längerem auf dem Tisch, sagte Oberbürgermeister Siegfried Müller. Gespräche laufen. Hauptamtsleiter Ralph Hartner sagte eine Sitzungsvorlage für die Stadtratssitzung am 29. November zu.

Wie Hartner weiter sagte, gebe es eine ganze Reihe von Überlegungen über die Zukunft der Betreuungseinrichtung. Eine davon war nicht nur für die Stadträte neu.

Danach plant die Innopark Kitzingen GmbH den Aufbau einer Kinderbetreuungseinrichtung auf dem Gelände des Gewerbeparks am Steigweg. Im ehemaligen Kinogebäude der Larson Barracks könnten danach sowohl eine  Kinderkrippe, ein Kindergarten, aber auch ein Hort entstehen. Möglicherweise könnte das ein neues Quartier für den Hort in den Marshall Heights werden. Derzeit, so der OB, würden die Zuschuss- und Fördermöglichkeiten geprüft. Ein Ergebnis sei noch nicht abzusehen.

Noch eine Überlegungen gibt es und dabei wird die für den gestrigen Donnerstag erwartete Entscheidung über die Zukunft der sanierungsbedürftigen Deustersporthalle eine wesentliche Rolle spielen. Sollte sich der Stadtrat für den Neubau einer Mehrzweckhalle auf dem Deustergelände an der Nordtangente entscheiden, könnte das Gebäude auf dem Gelände der Grundschule St. Hedwig und der Paul-Eber-Mittelschule auch für einen Hort infrage kommen. „Von der Lage her wegen der kurzen Wege zu den Schulen sicher der ideale Platz“, sagte Hartner. Klar sei aber auch, dass dafür die Stadt tief in die Kasse greifen müsste.

Geklärt werden sollen die Fragen in der Sitzung des Stadtrats Ende November.

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