HAIDT

Was tun gegen Lärm durch Laster?

In der Bürgerversammlung in Haidt waren Beschwerden wegen Lärmbelästigung im Gewerbegebiet vorgebracht worden. Wie steht der Gemeinderat dazu?
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In der Bürgerversammlung in Haidt waren Beschwerden wegen Lärmbelästigung durch Lkw-Kühlaggregate im Gewerbegebiet vorgebracht worden. Bürgermeisterin Gerlinde Stier wurde gefragt, ob sich die Gemeinde der Haidter Bürgerinitiative gegen die Lärmbelästigung anschließt, da die gemeindliche Wohnung im Bürgerhaus in der Nähe des Gewerbegebiets liegt. In der Sitzung des Kleinlangheimer Gemeinderats wurde dieses Thema behandelt.

Die Bürgermeisterin sagte dazu, dass die Bürgerinitiative den Wunsch äußerte, dass die Gemeinde den Lärmpegel überprüfe und sich der Initiative anschließe. Ein Telefonat mit der zuständigen Stelle im Landratsamt habe ergeben, dass das Messen des Lärms schwierig sei, da auch die Geräuschkulisse der Autobahn mitgemessen werden müsse. „Der Bürgerinitiative können sich nur Leute anschließen, die direkt betroffen sind, deshalb müssen wir uns da raushalten“, informierte sie zum nächsten Punkt.

Thomas Schellhorn machte darauf aufmerksam, dass es immer mehr Aggregate würden, „die auch teilweise mit einem Dieselmotor laufen“. Die Bürgermeisterin teilte mit, dass der Unternehmer, der die Halle vermiete, eine neue Halle plane, weshalb es der beste Weg sei, erst mit ihm zu reden oder auch einen Mediator einzuschalten, „denn wir sollten erst den Verhandlungsweg beschreiten“. Dabei sollte auch erkundet werden, ob die Lkw weiter weg von den Wohnhäusern abgestellt werden könnten, schlug Thomas Schellhorn vor.

Weitere Themen aus der Sitzung:

Die „Helfer vor Ort“, ausgebildete Sanitäter und eine Untergruppe des Bayerischen Roten Kreuzes, stellten Antrag auf finanzielle Unterstützung, da sie ein Auto brauchen, das geleast werden soll. Die Bürgermeisterin informierte dazu, dass die Helfer vor Ort für Atzhausen und Haidt/Stephansberg zuständig seien und sich um Sofortversorgung kümmern würden, bis ein Notarzt eintreffe.

Für Kleinlangheim ist die Truppe aus Wiesentheid zuständig. „Das ist eine gute Einrichtung, wenn jemand in Not ist“, meinte Hans Braun. Der Rat stimmte geschlossen dafür, der Gruppe einen Zuschuss von 150 Euro zu gewähren. Für die Endreinigung aufgrund der Erweiterung des Kindergartens lagen drei Angebote vor. Der Rat stimmte für das günstigste Angebot, das die Firma Titan (Kitzingen) mit 1892 Euro vorlegte.

Für die energetischen Leuchten im geplanten Baugebiet Am Graben lagen zwei Angebote vor. Grundsätzlich stimmte der Rat für das Angebot von N-ERGIE, es muss aber noch eine Aussage zur Farbe der Lampen erfolgen. Die Einweihung der Bahnhofstraße soll am 5. Juni stattfinden, schlug das Landratsamt vor, das für den Straßenbereich zuständig war. (wwo)

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