Sommerach

Was die Sommeracher Winzer beim Oktoberfest machen

Eigentlich geht's beim Oktoberfest-Einzug der Festwirte um geschmückte Pferdegespanne und Bier. Doch es hat seinen Grund, dass die Sommeracher Winzer zum 35. Mal dabei waren.
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Die Sommeracher Winzer waren am Samstag zum 35. Mal beim Einzug der Festwirte auf die Theresienwiese dabei. Foto: Norbert Hohler

Alle Jahre wieder kommt zum Münchner Oktoberfest nicht das Christkind, sondern zur Eröffnung eine fröhliche Abordnung aus Sommerach. Im Schlepptau einen übergroßen Katzenkopf auf einem Leiterwagen, gefüllt mit Rebensaft.

"Wir sind die Exoten beim Einzug der Festwirte auf die Wiesn", erzählt Bürgermeister Elmar Henke lachend. Denn schließlich geht es beim größten Volksfest der Welt ja vorrangig um Hopfen und Malz.  Aber es gibt schon immer ein Weinzelt, das der Familie Kuffler gehört. Und während ringsherum am Samstag in jedem Bierzelt eine erste Maß Bier überreicht wurde (O'zapft is), hat Henke, begleitet von Weinprinzessin Magdalena Sauer, heuer zum 35. Mal den ersten Schoppen überreicht.

Proppevolles Festzelt

Den ersten Schluck aus dem übergroßen Glas nahm Wirtin Stephanie Kuffler, die im proppevollen Festzelt den Besuchern eine frohe und friedliche Wiesn wünschte. Wie immer war die Sommeracher Abordnung (im Bild) am Samstagfrüh im Bus nach München gefahren. Nach dem Frühstück im Spaten-Haus ging der Zug vom Kaiser-Joseph-Platz über das Sendlinger Tor zur Theresienwiese.

Zwei imponierende Zahlen: München hat in zwei Tagen so viele Übernachtungen wie Sommerach in einem Jahr (92 000). Und eine komplette Weinernte eines Jahrgangs in Sommerach (rund zwei Millionen Liter) wird – in Bier – an sechs Tagen im Oktoberfest getrunken. Ach ja: Auch 2020 soll die Fahrt wieder sein, dann mit Altbürgermeister Elmar Henke.

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