Wiesentheid

Wanderung auf den Zabelstein

Der Zabelstein war das Ziel der Senioren der TSV/DJK Wiesentheid Sportgruppe unter Übungsleiterin Eleonore Warta, teilt der Verein mit. Der Zabelstein mit seiner Burg hat eine lange Geschichte. 1050 vom Geschlecht der Zabelsteiner erbaut, war sie neben der Marienburg in Würzburg eine der mächtigsten und sichersten Festungen im Bistum Würzburg. 1300 fiel sie in den Besitz des Bistums. Die Burg wurde erweitert und ausgebaut. Im Bauernkrieg 1500 wurde sie zerstört und unter Bischof Julius Echter wieder aufgebaut. 1600 wurde der Amtssitz nach Traustadt verlegt und die Burg als Forstamt genutzt. Ein Feuer zerstörte Mitte 1600 große Teile und die Burg, die dann als Steinbruch diente. 1814 ging der Zabelstein in das Eigentum des Königreiches Bayern über. Heutiger Eigentümer ist der Freistaat Bayern, vertreten durch die Bayerischen Staatsforsten. 1890 ließ der damalige Forstmeister August Lingmann, eine Unterkünftshütte, „das Lingmannshaus“, erbauen, das der Steigerwaldklub verwaltet. Der Abstieg der Gruppe führte über Neuhof. Ein idyllisch gelegenes Dorf, das als „neuer Hof“ unterhalb des Zabelsteins unter Fürstbischof Julius Echter entstand. Ein Halt in der kleinen Kapelle und die herrliche Aussicht von Neuhof in das nahe und weite nördliche Franken, war ein eindrucksvolles Erlebnis.
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Einunddreißig wanderfreudige Senioren der TSV/DJK Wiesentheid Sportgruppe, unter Übungsleiterin Eleonore Warta, verabschiedete sich bei herrlichem Wanderwetter vom Mai. Foto: Eleonore Warta

Der Zabelstein war das Ziel der Senioren der TSV/DJK Wiesentheid Sportgruppe unter Übungsleiterin Eleonore Warta, teilt der Verein mit. Der Zabelstein mit seiner Burg hat eine lange Geschichte. 1050 vom Geschlecht der Zabelsteiner erbaut, war sie neben der Marienburg in Würzburg eine der mächtigsten und sichersten Festungen im Bistum Würzburg. 1300 fiel sie in den Besitz des Bistums. Die Burg wurde erweitert und ausgebaut. Im Bauernkrieg 1500 wurde sie zerstört und unter Bischof Julius Echter wieder aufgebaut. 1600 wurde der Amtssitz nach Traustadt verlegt und die Burg als Forstamt genutzt. Ein Feuer zerstörte Mitte 1600 große Teile und die Burg, die dann als Steinbruch diente. 1814 ging der Zabelstein in das Eigentum des Königreiches Bayern über. Heutiger Eigentümer ist der Freistaat Bayern, vertreten durch die Bayerischen Staatsforsten. 1890 ließ der damalige Forstmeister August Lingmann, eine Unterkünftshütte, „das Lingmannshaus“, erbauen, das der Steigerwaldklub verwaltet. Der Abstieg der Gruppe führte über Neuhof. Ein idyllisch gelegenes Dorf, das als „neuer Hof“ unterhalb des Zabelsteins unter Fürstbischof Julius Echter entstand. Ein Halt in der kleinen Kapelle und die herrliche Aussicht von Neuhof in das nahe und weite nördliche Franken, war ein eindrucksvolles Erlebnis.

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