VOLKACH

Waldumbau wegen Klimawandel

„Fit machen für den Klimawandel“ – das ist laut Revierförster Max Bartholl die Zukunftsaufgabe für den Volkacher Stadtwald. Dessen Umbau ist bereits im Gange. Möglichst viele unterschiedliche Arten, vor allem mehr Laubholz, sollen den Forst der Zukunft auf die Klimaveränderungen einstellen, sagte Bartholl bei der Vorstellung des Jahresbetriebsplans.
Artikel drucken Artikel einbetten

„Fit machen für den Klimawandel“ – das ist laut Revierförster Max Bartholl die Zukunftsaufgabe für den Volkacher Stadtwald. Dessen Umbau ist bereits im Gange. Möglichst viele unterschiedliche Arten, vor allem mehr Laubholz, sollen den Forst der Zukunft auf die Klimaveränderungen einstellen, sagte Bartholl bei der Vorstellung des Jahresbetriebsplans.

Der Ausblick aufs kommende Jahr ist zumindest finanziell leicht positiv. Bartholls Prognose schließt mit einem kleinen Plus von 1600 Euro ab, obwohl der Förster den Einschlag – zugunsten der Nachhaltigkeit – ein Stück weit zurückfährt: von geplanten 1600 Festmetern pro Jahr auf 1250. Was gut läuft, aber vergleichsweise wenig Geld bringt, ist der Verkauf von Brennholz. Das macht etwa die Hälfte des Einschlags aus und ist inzwischen so begehrt, dass die Stadt das Holz im Losverfahren vergibt.

Empörung wegen Lidl-Markt

Die Schließung des Lidl-Markts an der Gaibacher Straße stößt bei Bürgermeister Peter Kornell auf einige Empörung. Es sei der „Gipfel der Arroganz“, wenn das Unternehmen einen „nicht defizitären“ Betrieb einfach nur deswegen Ende Februar dicht machen wolle, weil die Filiale nicht alle Produkte des Mutterkonzerns anbieten könne.

Gespräche mit dem Vertriebsleiter seien bislang fruchtlos gewesen, so Kornell. Weil ihn das sehr engagierte Lidl-Team um Hilfe gebeten habe, habe er seine Unterstützung angeboten, wenn es eine Umsiedlungsmöglichkeit des etwas beengten Marktes gebe. Brauchbare Flächen gebe es, aber keine, die vollständig in städtischer Hand seien. Inzwischen gebe es auch Möglichkeiten für eine Nachnutzung des Lidl-Areals, wie er von den Eigentümern des Areals erfahren habe.

Mäßige Saison im Freibad

Das wechselhafte Wetter in diesem Jahr bescherte dem Volkacher Freibad eine eher mäßige Saison. Trotzdem sei 2013 mit rund 32 000 Besuchern und Einnahmen von rund 90 000 Euro besser als die beiden Vorjahre.

Weil aber das Freibad mit einem sechsstelligen Jahresdefizit und drohenden Sanierungsinvestitionen immer stärker auf die Stadtkasse drückt, setzt die Stadt auf eine Alternativlösung zum Freibad: Die soll über eine Konzeptionsstudie zum Hallenbad kommen, das mit Freiflächen erweitert werden könnte.

Wie das aussehen würde und wieviel Geld dazu nötig ist, sollen Planungsbüros klären, die die Stadt noch sucht. Klar für Kornell ist derzeit nur: Wenn die Stadt eine Alternative am Hallenbad entwickelt, sei die Regierung von Unterfranken „sehr gewillt, uns zu unterstützen“. Bis es aber so weit ist, gibt es Kornell zufolge keine übereilten Entscheidungen: „Wir werden das Freibad nicht über Nacht zu machen.“

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.