Sehr zufrieden sind die Casteller Gemeindevertreter mit der Betreuung ihrer Wälder durch die Forstbetriebsgemeinschaft Kitzingen. In der Sitzung des Gemeinderats fand Bürgermeister Jochen Kramer, dass die Gemeinde in gutem Fahrwasser sei, um ihre Wälder zu verjüngen.

Kramers Stellvertreter Georg Schwarz hob hervor, dass er die „jetzt nachhaltige Entnahme“ des Holzes begrüße, nachdem in den Jahren zuvor seiner Ansicht nach oft zu viel Holz eingeschlagen wurde.

Geschäftsführer Dieter Rammensee von der Forstbetriebsgemeinschaft, die seit drei Jahren die Casteller Wälder betreut, hatte den Plan für das Jahr 2015 vorgetragen. Danach werden dieses Jahr 470 Festmeter eingeschlagen, zu mehr rate er nicht, so der Fachmann. Im vergangenen Jahr lieferte das Holz positive Zahlen. Die Gemeinde erwirtschaftete ein Plus von 7500 Euro aus dem Wald.

Gefahrenstellen an der B 286

In der Sitzung berichtete Bürgermeister Kramer zudem vom Ortstermin von Vertretern des Landratsamtes und der Polizei an der Ortsdurchfahrt der B 286 in Castell. Die turnusgemäß vorgeschriebene Besichtigung, um Gefahrenpunkte zu erkennen, fand bei Dunkelheit statt. Bürgermeister Jochen Kramer teilte das Ergebnis den Gemeinderäten mit, die sich über manche Spitzfindigkeit wunderten. So wurde etwa moniert, dass sich einige Schilder an eher ungünstigen Stellen befinden und versetzt werden sollten. Unter anderem mahnten die Behörden, dass der Hinweis „Eingeschränkter Winterdienst“ an der Bundesstraße stehe. An der B 286 werde ordnungsgemäßer Winterdienst geleistet, das Schild betreffe die Ortsstraßen und solle deswegen versetzt werden, hieß es.

Weiterhin monierten die Behörden einige größere Steinbrocken gegenüber dem Gasthof Schwane. Diese seien zu nahe an der Straße und bedeuteten eine Unfallgefahr. Die Steine lägen dort bereits seit mehr als zehn Jahren, sie seien zum Schutz, damit angrenzende Grünflächen nicht von Autos ramponiert werden, erläuterte der Bürgermeister. Er werde das Ganze mit den zuständigen Stellen besprechen.