LANDKREIS KITZINGEN

Vormarsch stoppen

Die Kirschessigfliege ist auf dem Vormarsch. Der aus dem asiatischen Raum eingeführte Schädling befällt bevorzugt rote Früchte, Beeren und Trauben und stellt daher eine Bedrohung für den Obst- und Weinbau dar.
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Eine Kirschessigfliege. Foto: Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Die Kirschessigfliege ist auf dem Vormarsch. Der aus dem asiatischen Raum eingeführte Schädling befällt bevorzugt rote Früchte, Beeren und Trauben und stellt daher eine Bedrohung für den Obst- und Weinbau dar. Um die Ausbreitung des Obstschädlings einzudämmen, hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner nun 600 000 Euro für ein neues Forschungsvorhaben bereitgestellt. In dem auf drei Jahre angelegten Projekt soll die bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim nach praxisorientierten Schutz- und Bekämpfungsmaßnahmen suchen. „Die Kirschessigfliege kann bei unseren Betrieben große Schäden anrichten, deshalb brauchen wir rasch umsetzbare Lösungen für die Praxis“, zitiert eine Mitteilung den Minister.

Die aus Asien eingeführte Kirschessigfliege hat sich seit ihrem ersten Auftreten in Deutschland im Jahr 2011 stark ausgebreitet, seit 2012 ist sie auch in Bayern zu finden. Im Gegensatz zur heimischen Essigfliege, befällt die Kirschessigfliege unbeschädigte Früchte, bevorzugt Kirschen, Pflaumen und Beeren. Zusammen mit ihrer hohen Vermehrungsrate und der Vielzahl an Wirtspflanzen macht dies die Kirschessigfliege zu einem so gefährlichen Schädling.

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