GEISELWIND

Vorfahrt für den Inno-Park

Es ist das Projekt der Zukunft für den Markt Geiselwind, der große Inno-Park, der am östlichen Ortsrand entsteht. Derzeit laufen die Arbeiten zur Erschließung an der Kreuzung zum Gemeindeteil Füttersee. Rund 20 Hektar groß ist die gesamte Fläche, auf der Bürgermeister Ernst Nickel neue Firmen begrüßen möchte, die Arbeitsplätze und Gewerbesteuer bringen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Geiselwind baut an seiner Zukunft: Die Erschließung des Inno-Parks, einer rund 20 Hektar großen Fläche am östlichen Ortsrand, läuft derzeit auf Hochtouren. Foto: Foto: Andreas Stöckinger

Es ist das Projekt der Zukunft für den Markt Geiselwind, der große Inno-Park, der am östlichen Ortsrand entsteht. Derzeit laufen die Arbeiten zur Erschließung an der Kreuzung zum Gemeindeteil Füttersee. Rund 20 Hektar groß ist die gesamte Fläche, auf der Bürgermeister Ernst Nickel neue Firmen begrüßen möchte, die Arbeitsplätze und Gewerbesteuer bringen.

„Wir wollen Arbeitsplätze, damit wir gewappnet sind für die Zukunft“, sagte der Bürgermeister kürzlich in den Bürgerversammlungen in einigen Ortsteilen. Bis die ersten Arbeitsplätze dort entstehen, wird es noch ein wenig dauern, wenn auch die Arbeiten für Straßen, Wasser und Kanal gut voran kommen. Die ersten Bagger rollten im Mai, dank der günstigen Witterung liege die Erschließung sogar „zwei bis drei Wochen vor dem Zeitplan“, berichtete der Bürgermeister in den Bürgerversammlungen.

Zuversichtlich zeigte er sich auch, was die Nachfrage an Flächen betrifft. Nahezu wöchentlich meldeten sich telefonisch oder per Mail potenzielle Interessenten. Dabei möchte die Kommune nicht jeden im Inno-Park ansiedeln. Große Logistik-Firmen etwa, die enormen Flächenbedarf hätten, stehen nicht auf der Wunschliste. „Bei vier bis fünf Hektar Fläche sind wir gewappnet, aber nicht, wenn jemand mehr als zehn Hektar möchte“, so Nickel. Man wolle keine Riesen-Hallen mit großen Lkw-Parkplätzen.

Der Standort für die Gewerbeflächen an der Abzweigung der Staatsstraße zwischen Geiselwind und Wasserberndorf sei mit Weitblick gewählt worden, führte das Ortsoberhaupt aus. Er liege etwa einen Kilometer von der Autobahnabfahrt entfernt, Lkw oder Fahrzeuge müssten von dort aus nicht durch ein Dorf, um in das Gebiet zu gelangen. Dadurch bleibe den Bürgern weitere Lärmbelästigung erspart. Zudem blieben wegen des um Geiselwind herum gelegenen Naturparks Steigerwalds nicht viele Flächen übrig, für die eine derartige Bebauung genehmigt worden wäre.

Wegen der Bautätigkeiten ist die Staatsstraße in Richtung Ebrach derzeit nur einspurig und mit einer Ampelschaltung passierbar. Der Bereich vor der Abzweigung nach Füttersee erhält eine separate Linksabbiegespur, ein Kreisverkehr wurde dort von staatlicher Stelle her nicht genehmigt. Dafür entsteht etwa 100 Meter weiter in Richtung Füttersee ein Kreisel. Mit etwas mehr als drei Millionen Euro geht die Gemeinde in finanzielle Vorleistung für die Erschließung ihrer Zukunft.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.