KITZINGEN

Von der Stadthalle bis zum Häckselplatz

Der Traum von einer Veranstaltungshalle in Kitzingen lebt weiter und ist ein Thema in der Stadtratssitzung am Donnerstag.
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Eine Stadthalle ist in Kitzingen immer wieder in der Diskussion. Am Donnerstag im Stadtrat taucht das Thema wieder auf. Eine mögliche Variante könnte der ehemalige Hangar in der ehemaligen Flugplatzkaserne Harvey Barracks sein.

Anläufe für eine Stadthalle in Kitzingen gab es schon viele. Eine Veranstaltungshalle hat die Stadt aber immer noch nicht. Aber sie ist wieder ein Thema – in der Sitzung des Stadtrats an diesem Donnerstag. Beginn ist um 18 Uhr im Sitzungssaal.

Dem Stadtrat liegt ein Antrag der CSU-Fraktion auf dem Tisch. Die sieht vor dem Hintergrund der positiven Entwicklungen in der Stadt eine Veranstaltungshalle als einen „zusätzlichen Baustein, um die Attraktivität der Stadt weiter zu steigern“. Weil die Stadt aber nicht das Geld für einen Bau hat und vermutlich auch nicht haben wird, setzt die CSU auf einen privaten Investor. Um dem die Entscheidung zu erleichtern, hat die CSU beantragt, im Falle eines Baus ein Veranstaltungskontingent von zehn Veranstaltungen pro Jahr zu buchen. Der Preis soll maximal 4500 Euro pro Veranstaltung betragen, der Vertrag 20 Jahre laufen.

Daneben gibt es weitere interessante Themen, wie die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft der Volkshochschulen Kitzingen und Ochsenfurt. Weiter geht es um die Gründung einer Kulturtafel. Hier soll eine Arbeitsgruppe eingesetzt werden, die die Voraussetzungen und die Einzelheiten klärt. In einem weiteren Antrag der CSU geht es um freien Eintritt in die Kitzinger Schwimmbäder für Mitglieder der „Blaulichtfamilie“, also Feuerwehr, Rotes Kreuz und THW.

Thema ist auch der Neubau eines Gebäudes für Jugend und Familie als neues Zuhause für die Kitzinger Jugendarbeit. Wie berichtet gibt es hier einen konkreten Vorschlag für den Standort (Bleichwasen) und ein Modell, das die KIK vor kurzem vorgeschlagen hat.

Dazu gibt es die aktuelle Kostenberechnung für die geplanten ebenerdigen Park & Ride-Anlage südlich des Bahnhofs. Schließlich soll der Stadtrat über die Schließung des Häckselplatzes in Repperndorf entscheiden. Wegen „wilder Ablagerungen“ war es hier immer wieder zu Beschwerden gekommen.

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