VOLKACH

Von der Spätlese in den Ruhestand

Nach 20 Jahren segensreichen Wirkens wurde am Mittwoch Maria Düll, langjährige Leiterin des Volkacher Seniorenclubs „Spätlese“, in den Ruhestand verabschiedet. Viele ihrer Mitstreiterinnen, aber auch zahlreiche Ehrengäste und die Bewohner des Volkacher Altenheims standen Spalier, als die Verdienste Dülls gewürdigt wurden.
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Abschied und Neuanfang: Nach 20 Jahren an der Spitze des Volkacher Seniorenclubs „Spätlese“, wurde Maria Düll (Mitte) verabschiedet. Im Bild (von links): Dekan Johannes Hofmann, Dorothee Kresken, Maria Düll, Ulrike Dietrich und Diakon Lorenz Kleinschnitz. Foto: Foto: Renate Reichl

Nach 20 Jahren segensreichen Wirkens wurde am Mittwoch Maria Düll, langjährige Leiterin des Volkacher Seniorenclubs „Spätlese“, in den Ruhestand verabschiedet. Viele ihrer Mitstreiterinnen, aber auch zahlreiche Ehrengäste und die Bewohner des Volkacher Altenheims standen Spalier, als die Verdienste Dülls gewürdigt wurden.

Die Leiterin des Bürgerspitals, Ulrike Dietrich, lobte das Engagement der scheidenden Vorsitzenden, die neben ihren Schützlingen auch den Bewohnern des Altenheims schöne Stunden und viel Freude bereitet hatte. Wurden doch die traditionellen und beliebten Seniorennachmittage nicht nur von den Heimbewohnern gerne angenommen.

„Dankbar sind wir für die vielen Gaben, die du eingebracht hast.“

Diakon Lorenz Kleinschnitz dankte Maria Düll

Mit Blumen und einer süßen Überraschung bedankte sich Dietrich bei Maria Düll und wünschte auch zukünftig alles Gute. Auch die neue Leiterin Dorothee Kresken wurde mit einem süßen Geschenk willkommen geheißen, so zu sagen als „Nervennahrung“ wie Dietrich augenzwinkernd betonte.

Den Dankesworten von Dekan Johannes Hofmann schloss sich auch Diakon Lorenz Kleinschnitz in seiner Funktion als Dekanats-Altenseelsorger an. Seinen Dank für das langjährige und fruchtbare Wirken Dülls verknüpfte er in dem Gebet „Ich will dich segnen“. „Dankbar sind wir für die vielen Gaben, die du eingebracht hast, zur Freude vieler. Dankbar sind wir, dass das, was du hast wachsen lassen, geschätzt und weitergeführt wird“. „Ich mache auf jeden Fall weiter“, sagte Maria Düll lächelnd, ob der vielen Geschenke und lobenden Worte. „Nur die Leitung des Clubs wollte ich in jüngere Hände legen“.

Neben der Seniorenarbeit an der Mainschleife ist Maria Düll auch im Dekanat tätig – eine Arbeit, die ihr nach wie vor viel Freude bereitet. In ihren Abschiedsworten erinnerte sie noch einmal an die Höhepunkte der letzten zwei Jahrzehnte und zog positive Bilanz. Ihr herzliches Vergelt's Gott galt allen Helfern und Aktiven für das segensreiche Miteinander. Sie alle hatten den Kreis mit neuen Ideen belebt und für Unterhaltung und aktuelle Informationen gesorgt. Ein großes Lob gab es für Nachfolgerin Dorothee Kresken, die sich spontan bereit erklärt hatte, in die Fußstapfen Dülls zu treten.

Kresken ging noch einmal auf die 20-jährige Tätigkeit Dülls ein – eine lange Zeit voller Engagement und Veränderungen. Dabei nannte sie den Wechsel der Zusammenkünfte vom Pfarrsaal ins Bürgerspital, die Kontakte zum Volksbildungswerk, zur Diözese sowie zur katholischen und evangelischen Kirchengemeinde. Nicht zu vergessen sei auch die Organisation zahlreicher Ausflugsfahrten und die Planung der interessanten und abwechslungsreichen Nachmittage mit den Senioren.

Auch bei den Pfarrgemeinderatssitzungen und in der Altenseelsorge der Diözese habe Maria Düll viel Anerkennung erfahren, lobte sie ihre scheidende Vorgängerin als stets präsente und tatkräftige Person, die jetzt mit Recht etwas kürzer treten wolle.

Gemeinsam mit dem Team der „Spätlese“ wünschte sie vor allem Gesundheit und noch viele schöne Stunden bei den gemeinsamen, geselligen Unternehmungen.

Übrigens: Die Seniorennachmittage im Bürgerspital finden einmal im Monat, jeden zweiten Mittwoch, statt. Neben Kaffee und Kuchen wird auch immer ein unterhaltsames Rahmenprogramm vorbereitet. Dazu sind alle Interessierten eingeladen.

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