Obervolkach

Vom Blitz getroffen: Planer untersucht Michaelskapelle

Ein kleines Gotteshaus, in das der Blitz gefahren ist und eine geflickte Straße, die wieder hübsch gemacht wird. Welche Themen den Volkacher Stadtrat beschäftigten.
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Die Michaelskapelle in Obervolkach ist derzeit wegen Schäden am Gebäude geschlossen. Anfang August 2018 hatte dort der Blitz eingeschlagen. Foto: Barbara Herrmann
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Ein Schild weist schon lange darauf hin: "Kapelle wegen Blitzeinschlag vorübergehend gesperrt". Die Rede ist von der Michaelskapelle in Obervolkach, die Anfang August 2018 ein Blitz getroffen hat. Aber schon zuvor bereitete der Zustand der kleinen Kirche Sorgen. Bereits seit zehn Jahren ist dieser immer mal wieder Thema im Volkacher Stadtrat . So auch am Montagabend – diesmal mit konkretem Ergebnis.

Der Stadtrat hat das Büro Mittnacht in Würzburg einstimmig beauftragt, die Folgen des Blitzschadens und das Dach der Kapelle zu untersuchen. Vom selben Büro gibt es bereits ein im Jahr 2009 erstelltes Gutachten zur Sanierung der Michaelskapelle. Doch nun soll es sich erst einmal den aktuellen Zustand anschauen. "Alles weitere zum späteren Zeitpunkt", sagte Volkachs Bürgermeister Peter Kornell.

Einig war sich der Stadtrat auch bei der Erneuerung der Oberfläche der Friedrich-Ebert-Straße. Diese war immer mal wieder geflickt worden, nun soll sie von der Firma Hoch- und Tiefbau Müller aus Gerolzhofen einmal komplett hübsch gemacht werden. Das wird gut 70 000 Euro kosten.

Kurz diskutierten die Stadträte in diesem Zusammenhang auch die Einfahrt zum Rewe-Markt, auf die die Friedrich-Ebert-Straße leicht versetzt trift. Hier kommt es anscheinend immer wieder zu problematischen Situationen zwischen Fußgängern, Radlern und Autofahrern. Kornell möchte die Idee einer Anwohnerin aufgreifen und bei dem Markt-Betreiber einen eigenen Weg für Fußgänger und Radfahrer vorschlagen. Das würde den Verkehr dort vereinfachen.

Mobiles Messgerät in Krautheim

Um den Verkehr ging es auch bei der Anfrage einer Krautheimerin am Ende der Stadtratssitzung. Sie hatte darauf hingewiesen, dass in der dortigen Siedlung Anwohner und Baufirmen häufig zu schnell unterwegs sein. Vorschrift ist aber Tempo 30. Die Stadt will dort nun ein mobiles Messgerät aufstellen, das den Fahrern anzeigt, wie schnell sie unterwegs sind.

Zudem gab's noch Lob von mehreren Seiten. Zweite Bürgermeisterin Gerlinde Martin dankte den Organisatoren für die sehr gelungenen Europatage der Musik . Dem schloss sich das gesamte Gremium an. Ebenso gab es nach dem Zwischenbericht von Kämmerer Werner Hübner über die Finanzen Volkachs zum Halbjahr einen Applaus für Bauamtsleiterin Ursula Gistel-Gareiß. Angesichts der vielen Projekte, die man zu stemmen habe, sagte Uwe Koßner (CSU): "Hut ab, was da geleistet wird vom Bauamt."

Freibad ist Thema im Kreistag

Auch das Signal der Freien Wähler des Landkreises , das Volkacher Freibad unterstützen zu wollen, traf auf lobende Zustimmung. Stadträtin Ingrid Dusolt (fraktionslos) forderte ihre Kollegen auf, zu der öffentlichen Sitzung des Kreistags am 24. Juli in Kitzingen zu gehen und so die Bedeutung des Freibades zu verdeutlichen.

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