Volkach

Volles Programm in der Weihnachtssitzung des Stadtrats

Auch in der letzten Sitzung des Jahres wartet auf die Stadträte in Volkach am Montag ein gut gefülltes Programm. Auch die Gestaltungssatzung der Altstadt ist Thema.
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Volkach Rathaus
Volkach Rathaus, fränkische Fahne

Auch in der letzten Sitzung des Jahres wartet auf die Stadträte in Volkach am Montag (19.15 Uhr) ein gut gefülltes Programm. So sollen ein Grünordnungsplan für das Gebiet Eichholz und Am Wert aufgestellt, der Flächennutzungsplan geändert und die 20 Jahre alte Gestaltungssatzung der Altstadt von Volkach weiterentwickelt werden. Vorgeschaltet ist um 19 Uhr die Sitzung des Bauausschusses, der einen Bauantrag für ein Wohnhaus mit zehn Wohnungen im Bebauungsplan Kirchberg behandelt.

Die Weihnachtssitzung des Rates beginnt mit der Verleihung der silbernen Stadtplakette an die ehemalige Stadträtin Kathrin Geiger, die im Juni nach zehn Jahren als CSU-Stadträtin aus privaten Gründen von diesem Ehrenamt entbunden worden ist. Die Änderung des Flächennutzungsplanes bezieht sich auf eine Klarstellung im Bereich Strehlhof, in dem ein landwirtschaftliches Anwesen schon längere Zeit nicht mehr als solches genutzt wird.

Der Bund Naturschutz und die Fraktion der Freien Wähler beantragen einen Grünordnungsplan südlich der Kreisstraße KT 31 zwischen Astheim und Escherndorf. Das betroffene Gebiet liegt im Landschaftsschutzgebiet Volkacher Mainschleife, ist als EU-Vogelschutzgebiet ausgewiesen und enthält Flächen des Landschaftsschutzgebietes Alter Main bei Volkach sowie FFH-Gebiete und Biotope.

Sandkasten und Sonnensegel für den Spielplatz

Die Bürgerinitiative zum Bürgerbegehren Keine städtischen Gelder für die Umgehung Volkach/Gaibach hatte für das Klageverfahren Spendengelder gesammelt. Nach Abzug aller Kosten verbleibt ein Betrag von 1004 Euro, den die Initiative zweckgebunden spenden will: für Sandkasten, Sonnensegel und Bäume am Spielplatz Fahrer Straße.

Letztlich entscheidet der Rat über den Antrag der CSU-Fraktion auf Weiterentwicklung der Gestaltungssatzung der Altstadt, deren Bewohner laut Antrag unter mehr Einschränkungen als Bewohner außerhalb der Altstadt leiden und nicht über Gebühr belastet werden sollen. Die Überarbeitung könnte der Bauausschuss übernehmen, weiterhin sollen Fachleute und die Bürger ("Altstadt-Workshop") einbezogen werden.



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