Hohenfeld

Volles Haus zur Bürgerversammlung in Hohenfeld

 Mit der Zusage zu Verbesserungen am Gebäude des Kindergartens in Hohenfeld eröffnete Kitzingens Oberbürgermeister (OB) Siegfried Müller die Bekanntmachungen anlässlich der Bürgerversammlung im Sportheim des TSV Hohenfeld.
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Die prekäre Kreuzung am Ortseingang von Sickershausen her kommend. Foto: Joachim Hofmann
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 Mit der Zusage zu Verbesserungen am Gebäude des Kindergartens in Hohenfeld eröffnete Kitzingens Oberbürgermeister (OB) Siegfried Müller die Bekanntmachungen anlässlich der Bürgerversammlung im Sportheim des TSV Hohenfeld. Demnach soll die Außenfassade vom Efeu befreit und neu gestaltet werden. Lobende Worte fand er für den Ortsverschönerungsverein, der eine Infotafel über Erdbienen am Friedhof errichtete. Abhilfe eines leidigen Themas werde, so Müller, in naher Zukunft geschaffen, wenn die aufgestellte Dixie Toilette am Landschaftssee durch eine moderne, weit weniger geruchsintensive ECO Toilette ersetzt wird. Mit den Ankündigungen, dass Rasengittersteine auf der Strecke nach Sickershausen und LED-Leuchten in den Straßenlaternen installiert werden, schloss Müller. 

Brennpunkt Verkehr

Ein großes Anliegen der Hohenfelder Bürger waren verkehrstechnischeThemen. Erich Hain erfragte den Grund für die lange Dauer der Baustelle in der Weinstraße. Den Grund für die Verzögerung konnte ihm der anwesende Architekt Hillmann persönlich geben. Durch eine Planänderung, die auf Grund einer festgestellten Änderung der Statik notwendig war, muss auf eine Genehmigung des Prüfamtes gewartet werden.

Frau Biedenbacher beklagte die überhöhte Geschwindigkeit der Autofahrer auf der Staatsstraße nach Kitzingen. Die Wartezeiten an den beiden Ausfahrten aus Hohenfeld seien deswegen unverhältnismäßig hoch und die Ausfahrt gefährlich. Leider konnte OB Müller ihrer Bitte nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung nicht nachkommen, da dies nicht in die Zuständigkeit der Stadtverwaltung falle, sondern der bayerischen Straßenbauverwaltung obliege.

Auch auf der Strecke Sickershausen, in Richtung Hohenfeld wird am Ortseingang noch zu sehr aufs Gaspedal gedrückt, monierte Herr Mattei. Seitdem durch die Entfernung der Büsche an der Kreuzung das Sichtfeld für Fußgänger erweitert wurde,  machten sich das auch die Autofahrer zunutze, um mit überhöhter Geschwindigkeit in den Ort zu fahren und dabei auch die Vorfahrtsregel rechts vor links nicht einzuhalten.

Missbilligung fanden auch parkende Autos auf den Gehsteigen, die besonders für Mütter mit Kinderwagen ein Problem darstellten.Frank Weidt regte eine intensivere Pflege der Gräben entlang der Wirtschaftswege  sowie eine Straßenausbesserung dieser Wege an, insbesondere Richtung Felsenkeller.

Säckeweise Müll von Autofahrern 

Der verschmutzte Zustand der Sitzgruppe am Radweg am Main kam auch zur Sprache. Hier, so Weidt, liege der Grund darin, dass die aufgestellten Papierkörbe eine Einladung für Autofahrer darstellten, gleich säckeweise Müll abzuladen. Herr Höll monierte, dass kurz vor seinem Haus die Verlegung der Breitband- und Glasfaserkabel gestoppt wurde. OB Müller erklärte dazu, dass die Verlegung Sache der Anbieter sei. Diese hätten seiner Ansicht nach kein gesteigertes Interesse, Kabel kostenintensiv zu verlegen, an Stellen wo keine Industrie – oder Wirtschaftsbetriebe stünden. Dies widerspreche dem Versprechen einer 100-prozentigen Deckung mit schnellem Internet. Als keine Wortmeldungen mehr folgten, schloss OB Müller die Bürgerversammlung und versprach, sich um die angesprochenen Belange zu kümmern, soweit es in seiner Macht stehe.

 

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