Mainbernheim
Beschluss

Visitenkarte der Stadt reaktivieren

Der Mainbernheimer Stadtrat sprach sich dafür aus, die alten Grabengärten über eine Leader-Förderung wiederherzurichten.
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Für die Mainbernheimer Grabengärten zwischen dem unteren Turm und der Bushaltestelle an der Alten Poststraße kommt eine Reaktivierung über Fördermittel aus Leader+ in Betracht.

Bürgermeister Karl Wolf (FW) berichtete dem Stadtrat am Freitagabend von noch verfügbaren Fördermitteln des EU-Programms Leader+. Er unterstrich, dass auch die Vorplanung mit Kostenschätzungen förderfähig sind, da sie zum Antrag gehören. Die Umsetzung könne auf zwei Jahre gestreckt werden. Wolf will schon zur Vorplanung Vereine und den Obst- und Gartenbauverein ins Boot holen, um die Voraussetzungen für eine Leader+-Förderung zu erörtern.

"Das ist eine einmalige Chance, unsere Grabengärten aufzuwerten", fand Eugen Reifenscheid (SPD), denn die mehrfachen Angebote von Stadtverwaltung und Stadtrat hätten in der Bevölkerung nicht gefruchtet.

Der Bürgermeister beschrieb die Grabengärten als die Visitenkarte der Stadt, ein Grund mehr für Thomas Kramer (CSU), die Bürger zu beteiligen.

Georg Gurrath (FW) machte deutlich, dass die Grabengärten keinesfalls abgeschafft, sondern besser integriert werden sollten.

In einem einstimmigen Grundsatzbeschluss entschied der Stadtrat, Kontakt zu Planungsbüros aufzunehmen. Mit der Vorlage eines Planungsentwurfs soll dann auch die Bevölkerung beteiligt werden.

Wolf brachte die Ausdehnung des Vorhabens auf den gesamten Grüngürtel der Stadt zur Sprache, doch hielt Reifenscheid die Grabengärten alleine schon für eine ausreichend große Maßnahme. Der übrige Grüngürtel könne auch zusammen mit den Planungen zur Schulgasse behandelt werden.

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