WIESENTHEID

Viele helfende Hände für den neuen Glockenturm

Mit einem wahrlich festlichen Gottesdienst beschenkte sich die evangelische Kirchengemeinde St. Matthäus in Wiesentheid, um den neuen Glockenturm mit dem elektrischen Läutwerk an Christi Himmelfahrt einzuweihen.
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Unterstützung: Sie haben das Projekt „neuer Glockenturm mit elektrischem Läutwerk“ maßgeblich vorangebracht: Fred Hahn, Walter Wirsing, Rudi Laatsch und Pfarrer Martin Fromm (von links). Foto: Foto: Versl-Waag

Mit einem wahrlich festlichen Gottesdienst beschenkte sich die evangelische Kirchengemeinde St. Matthäus in Wiesentheid, um den neuen Glockenturm mit dem elektrischen Läutwerk an Christi Himmelfahrt einzuweihen.

Viele hatten mitgewirkt, damit dieses Projekt zustande kommen konnte. So galt der Dank Pfarrer Martin Fromms vor allem den Initiatoren Walter Wirsing und Fred Hahn, der sich durch seine guten Kontakte erfolgreich um Spendengelder gekümmert habe. Unverzichtbar sei auch Harald Bode, ehemals im Finanzausschuss der Landeskirche, für die Finanzierung gewesen.

Besonders erwähnte Pfarrer Martin Fromm die reibungslose und termingerechte Zusammenarbeit mit Rudi Laatsch und dem Ingenieurbüro Brändlein in Wiesentheid. Mit Pauken und Trompeten gestalteten der Posaunenchor (Leitung Reiner Bachner) und die Kantorei Gnadenkirche (Leitung Gabriele Huber) feierlich den Gottesdienst. Zur Eröffnung ertönte stimmungsvoll von der Empore das bekannte „Morning has broken“. Erfrischend fröhlich sang der Chor „Auf, Seele, Gott zu loben“ von Johann Steuerlein (1575) und mit wirkungsvoller Unterstützung an der Pauke (Heinz Dürner) das „Singet froh, wir haben Grund zum Danken“ von Jeremiah Clarke (um 1673 – 1707).

In seiner Predigt ging Pfarrer Martin Fromm sowohl auf den weltlichen „Vatertag“ ein, wie auch auf den christlichen. Denn an Christi Himmelfahrt kehrt Jesus heim zu seinem Vater. Er hat sein Werk hier auf Erden erfüllt, er ist auferstanden, es ist vollbracht. Vergleichbar mit einem Paar, das eine Fernbeziehung führt, bestehe die Gefahr, sich von Jesus zu entfremden. Seit 2000 Jahren leben wir in dieser Distanz zu ihm.

Auch der weltliche Vatertag sei oft durch eine gestörte Vaterbeziehung geprägt. Somit könne man den „Vatertag“ als die weltliche Form des christlichen Feiertages sehen.

Ingenieur Rudi Laatsch erläuterte kurz die Baumaßnahmen und hob ebenfalls die gute handwerkliche Zusammenarbeit hervor. Er wünschte viel Glück und Freude an dem neuen Glockengeläute. Glückwünsche und Grüße von Pfarrer Peter Göttke von der Katholischen Kirchengemeinde überbrachte auch Kirchenpfleger Paul Schug. Sozusagen „von Baustelle zu Baustelle“ überreichte er Pfarrer Fromm ein künstlerisch gestaltetes Stück Bodenplatte aus der St.-Mauritius-Kirche.

Gerne angenommen wurde anschließend die Einladung des Fördervereins zu einem geselligen Weißwurstfrühstück.

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