Kitzingen

Viele Zuschüsse und ein Wegweiser

Der Ausschuss für Familie, Senioren und Integration des Kreises hatte bei der jüngsten Sitzung nicht die schlechteste Aufgabe: Er durfte Geld verteilen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der neue Familienwegweiser des Landratsamtes. Foto: Frank Weichhan

Was tun mit Schulverweigerern? Seit 2009 nimmt sich eine Koordinierungsstelle mit dem Titel „Roven“ des Problems an. Angesiedelt ist das Projekt an der Don-Bosco-Berufsschule in Würzburg. Der Landkreis Kitzingen unterstützt die Stelle seit 2014 und wird dies auch weiterhin tun. Der Ausschuss für Familie, Senioren und Integration sowie Jugendhilfeausschuss stimmten zu, auch in den Jahren 2020 bis 2024 jährlich jeweils 14 000 Euro beizusteuern.

„Den Kindern gehört die Welt“ ist der Titel einer neuen Broschüre aus dem Landratsamt. Der Familienwegweiser listet alles auf, was Eltern interessieren könnte und ist pickepackevoll mit Kontaktdaten und nützlichen Hinweisen. Mehr Infos dazu auch unter www.kitzingen.de/familie .

Jugendsozialarbeit wird fortgesetzt

Die Jugendsozialarbeit an der Kitzinger Paul-Eber-Mittelschule, der Siedlungsschule in Kitzingen sowie an den Mittelschulen in Wiesentheid und Volkach wird bis 2024 fortgesetzt. Auch die Jugendsozialarbeit an den beiden Kitzinger Grundschulen wird weiter finanziell vom Kreis unterstützt. Insgesamt geht es um 3,5 Stellen.

Finanziell gefördert werden vom Landkreis in den kommenden fünf Jahren zwei Projekte: das Drogenpräventionsprojekt „Flashback“ (jährlich 2000 Euro) sowie das Alkoholpräventionsprojekt „Hart am Limit“ (jährlich 8000 Euro). Zudem darf sich der Kreisjugendring für seine beiden Theaterprojekte „Hau ab!“ und „Krasses Zeug!“ bis 2024 über einen jährlichen Zuschuss von maximal 6000 Euro freuen.

Beratungsangebote werden gebündelt

Die Schuldner- und Insolvenzberatung im Landkreis wird auf neue Füße gestellt und zusammengefasst. Die Beratungsstelle wird an die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) angegliedert und befindet sich künftig in der Mühlbergstraße 1 in Kitzingen. Damit die Beratungsangebote gebündelt werden können, schließt der Landkreis eine Kooperationsvereinbarung mit dem Diakonischen Werk.

Gefördert wird vom Kreis auch die Fachstelle für pflegende Angehörige im Landkreis. In den kommenden drei Jahren fließen jährlich 18 000 Euro.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren