In der letzten Bürgerversammlung seiner Amtszeit informierte Bürgermeister August Hopf am Donnerstagabend in Unterickelsheim über die wichtigsten Projekte in der Gemeinde. Außerdem stellte er sich im Feuerwehrhaus den Fragen der Bürger.

• Obwohl die Gemeinde wenig Geld hatte wurden in den zwölf Jahren seiner Amtszeit zahlreiche Projekte wie die Kanalsanierung in den Ortsteilen oder die Sanierung der Jugendräume durchgeführt, berichtete der Bürgermeister. Dank sparsamen Wirtschaftens und gestiegener Gewerbesteuereinnahmen habe sich die Finanzsituation der Gemeinde deutlich verbessert. So können künftig auch die Projekte durchgeführt werden, die bislang zurückgestellt wurden. Hierzu zählt zum Beispiel die Reparatur von Flurwegen oder die Instandsetzung der Aussegnungshallen auf den Friedhöfen.

• Ein weiteres aktuelles Projekt ist die Ausweisung eines Sondergebietes für Windkraftanlagen südlich von Unterickelsheim. Bauanträge für drei Windräder von der Interessengemeinschaft Bürgerwindräder Unterickelsheim sind derzeit zur Vorprüfung im Landratsamt. Sollten die Windräder an der Grenze zu Mittelfranken tatsächlich gebaut werden, würde dies auch die Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde und damit die Finanzkraft erhöhen, sagte August Hopf.

• Auf die Frage, ob am Spielplatz in Unterickelsheim Maßnahmen geplant sind, informierte der Bürgermeister, dass eine neue Wippe zusätzlich aufgestellt werden soll. Von Seiten der Bürger wurde angeregt, zudem den Sandkasten, der ohnehin nicht genutzt werde, durch eine Tischtennisplatte zu ersetzen.

• Es wurde vorgeschlagen, das Pflaster vor der Anschlagtafel beim ehemaligen Gefrierhaus bis zur Straße zu erweitern, um den maroden Beton in diesem Bereich zu ersetzen. Außerdem soll die Bank am unteren Dorfbrunnen ersetzt werden, da bei der derzeitigen die Sitzfläche zu niedrig sei.

• Auch nach dem weiteren Vorgehen bezüglich des Schimmels im Keller des Treppenhauses im Feuerwehrhaus wurde gefragt. Für die Beseitigung liegt der Gemeinde jedoch bislang noch kein Angebot vor, weshalb noch kein Auftrag vergeben wurde, erläuterte August Hopf.