Die Wahl des Vorstandes stand am Montagabend im Mittelpunkt der Generalversammlung des CSU-Ortsverbandes Kitzingen. Das Ergebnis fiel wenig überraschend aus und wurde zum Vertrauensbeweis für den bisherigen Vorsitzenden Stefan Güntner.

Der Kandidat, der bei der Kommunalwahl 2014 sozusagen aus dem Stand den Sprung auf den Sessel des Bürgermeisters schaffte, wurde einstimmig im Amt bestätigt. Ihm zur Seite stehen wie bisher als gleichberechtigte Stellvertreter Andreas Moser und Sylvia Krziwanek.

Neu im christsozialen Führungsquartett ist Sabrina Stemplowsky. Sie rückte an die Stelle von Stephan Küntzer, der zu ihren Gunsten freiwillig ins zweite Glied zurücktrat und in Zukunft als Beirat im Vorstand sitzt. Das Amt des Kassiers hat wie bisher Michael Herbert inne, zur Schriftführerin wählte die Versammlung Barbara Weber.

Weitere Beiratsmitglieder wurden neben Küntzer Hugo Weiglein, Hartmut Stiller, Anke Schunke, Tibor Brumme, Günther Beer, Michaela Walter, Gerhard Klein und Christine Jenike. Als Kassenprüfer wurden Rainer Spiegel und Gertrud Schwab gewählt. Ebenfalls auf der Agenda stand die Wahl von 13 Delegierten und 13 Ersatzdelegierten zur Kreisdelegiertenversammlung.

Die Wahlleitung lag in den Händen des Kreisvorsitzenden Otto Hünnerkopf. Der hatte vor der Wahl dem Kandidaten Güntner eine beachtliche Entwicklung bescheinigt und ihm für die bisher geleistete Arbeit gedankt.

Der alte und neue Vorsitzende gab einen kurzen Jahresrückblick. Das Jahr 2014 sei von der Kommunalwahl geprägt gewesen. Das Ergebnis sei für die CSU zufriedenstellend ausgefallen, auch wenn hier der alte Metzgerspruch „Es hätte gerne ein bisschen mehr sein dürfen“ gelte, sagte Stefan Güntner.

Bittere Europawahl

Das Ergebnis der Europawahl bezeichnete Güntner als bitter. Es sei bedauerlich, dass die Kandidatin Barbara Becker den Sprung ins Europaparlament nicht geschafft habe. Der Vorsitzende nannte eine Reihe von Veranstaltungen wie die traditionellen Besuche in den Kitzinger Altenheimen, eine Fahrt mit dem Oldtimerbus nach Wertheim oder die Verleihung des Dr.-Erwin-Rumpel-Gedächtnispreises.

Über die Mitgliederentwicklung berichtete er, dass deren Zahl nach einem Austritt und einem Neueintritt konstant bei 127 liege. Allerdings steige das Durchschnittsalter von Jahr zu Jahr und liege derzeit bei 61,9 Jahren. Auch die durchschnittliche Dauer der Mitgliedschaft steige von Jahr zu Jahr und liege aktuell bei 22 Jahren.

Für den Herbst kündigte Güntner bei der Veranstaltung „CSUnser Fest“ rund 25 Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften an.