KALTENSONDHEIM

Verpachtung liegt noch auf Eis

Das rund 52 Hektar große Grasland auf der Anhöhe – neben der Autobahn – bei Kaltensondheim wird wohl noch etwas länger unbehelligt vor sich hin wachsen können: Die Verpachtung des Geländes, die die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) eigentlich schon Ende Juni geplant hatte, liegt noch auf Eis. „Derzeit finden noch Gespräche mit zwei Interessenten statt“, teilte die Bima mit.
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Viel Grün mit Windrad-Kulisse: 52 Hektar groß ist der einstige Übungsplatz der US-Armee auf den Höhen nahe Kaltensondheim, wo in naher Zukunft Wind- (im Hintergrund, die Rotoren zwischen Erlach und Sommerhausen) oder Sonnenenergie erzeugt werden könnte. Foto: Foto: Harald Meyer

Das rund 52 Hektar große Grasland auf der Anhöhe – neben der Autobahn – bei Kaltensondheim wird wohl noch etwas länger unbehelligt vor sich hin wachsen können: Die Verpachtung des Geländes, die die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) eigentlich schon Ende Juni geplant hatte, liegt noch auf Eis. „Derzeit finden noch Gespräche mit zwei Interessenten statt“, teilte die Bima mit.

Der Knackpunkt für die Verpachtung ist die geplante Nutzung: Beide Interessenten wollen laut Bima auf der einstigen Übungsfläche der US-Armee erneuerbare Energie erzeugen. Windräder und Solarstromanlagen sind jeweils im Gespräch. Nur: Bei der „Größenordnung“ der Anlagen auf dem Areal hapert's möglicherweise, wie Biebelrieds Bürgermeister Roland Hoh auf Nachfrage erklärte.

Das Problem ist die naturschutzfachliche Prüfung. Ein Gutachten, was auf die teilweise mit wertvoller Fauna und Flora aufgewertete Fläche an Sonnenkollektoren und Windräder drauf darf, habe man den beiden Investoren zugeschickt, so ein Sprecher der Bima. Ob es Auswirkungen auf deren Pläne habe, werde sich in Kürze wohl zeigen.

Einfacher tut sich da Biebelried. Für den Gemeinderat, der die Vorstellungen der Interessenten im Ratsgremium gehört habe, sei die Sache klar und die Meinung an die Bima weitergegeben worden, erklärte Bürgermeister Hoh: „Wir haben ein Statement abgegeben, welchen wir bevorzugen würden.“

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