Nordheim

Vermisstensuche: Junger Mann flüchtet Richtung Main

100 Ehrenamtliche von BRK und Feuerwehren suchten am Sonntagvormittag nach einem Patienten, der vor Eintreffen eines Arztes geflohen war. Stunden später gab's Entwarnung.
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Mit Booten der Wasserwacht und der Volkacher Feuerwehr (im Bild) suchten Helfer bei Nordheim am Main auch vom Fluss aus nach dem vermissten jungen Mann. Foto: Feuerwehr Volkach
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Ein Aufgebot von 45 Einsatzkräften des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sowie 55 Helfer aus drei Feuerwehren waren am Sonntagmorgen auf den Beinen, um bei Nordheim am Main einen jungen Mann zu suchen. Stunden später nahm die Vermisstensuche ein glückliches Ende.

Wie das BRK mitteilt, war ein Team des Rettungsdienstes gegen 7.35 Uhr zu einem medizinischen Notfall nach Nordheim gerufen worden. Noch bevor der hinzugerufene Notarzt und die Polizei dort eingetroffen waren, flüchtete jedoch der junge Patient, der sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, Richtung Main.

Suche auf dem Wasser und an Land

Da eine Eigengefährdung nicht auszuschließen war, wurden weitere Kräfte zur Personensuche hinzugerufen, berichtet das BRK. Im Einsatz waren eine BRK-Rettungshundestaffel mit zehn Hundeführern und zehn Flächensuchhunden. Die BRK-Wasserwachten aus Volkach, Dettelbach und Kitzingen suchten vom Main aus.

Laut einer Pressemitteilung der Feuerwehr Volkach bildeten etwa 55 Frauen und Männer der Feuerwehren aus Volkach, Nordheim und Escherndorf Suchketten für die Suche an Land und durchkämmten auf beiden Flussseiten Schrebergärten. Das Mehrzweckboot der Volkacher Wehr beteiligte sich an der Suchaktion auf dem Main. In der Luft unterstützte der Polizeihubschrauber Edelweiß 5 die Suche mit seiner Wärmebildkamera.

Gegen 10.45 Uhr wurde der gesuchte Mann unverletzt an Land gefunden. Laut Polizei wurde er am Nachmittag noch medizinisch untersucht und soll anschließend in einer Klinik untergebracht werden.

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