Mainstockheim

Verkehrschaos am Kindergarten Mainstockheim

Mit einer Spielstraße und einer zeitweilig auf einer halben Stunde begrenzten Parkzeit auf dem Schotterplatz am Friedhof wollen die Mainstockheimer Räte die Verkehrsproblematik rund um Kindergarten und Schule in den Griff bekommen.
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Mit einer Spielstraße und einer zeitweilig auf einer halben Stunde begrenzten Parkzeit auf dem Schotterplatz am Friedhof wollen die Mainstockheimer Räte die Verkehrsproblematik rund um Kindergarten und Schule in den Griff bekommen. Was in der Ratssitzung am Donnerstagabend aber auch klar wurde: Das Problem ist hausgemacht und vor allem von denjenigen verursacht, die mit einer Unterschriftenliste eine Lösung wünschen - den kinderbringenden Eltern.

Und es ist natürlich kein Mainstockheim spezifisches Problem - es existiert in fast allen Gemeinden im Landkreis. Und es ist auch kein neues Problem, wie Rätin Sabine Fuchs klar machte: "Das war schon zu meiner Zeit vor 20 Jahren so." Eltern bringen also ihre Kinder in den Kindergarten, parken in der engen Straße recht chaotisch, gefährden andere Eltern und Kinder und sind dabei, so zeigt die Erfahrung von Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs, weitgehend unbelehrbar.

Was also tun? Eine Frage, die regelmäßig auf den Ratstisch kommt. Halteverbot? Ist bereits angeordnet, nutzt nichts. Zebrastreifen? Sind rechtlich nicht zulässig. Appelle an die Vernunft? Sind, wenn überhaupt nur von kurzer Dauer. Elternlotsen? Dafür fehlt nach Elternaussagen derzeit das ehrenamtliche Engagement.

Jetzt also der einstimmige Beschluss für die Spielstraße. Wobei natürlich nicht das Zeichen 250 (gesperrt für Fahrzeuge aller Art) in Verbindung mit Zeichen 1010-10 gemeint ist, denn das würde jeglichen Fahrverkehr in der Straße verbieten. Gemeint ist vielmehr das Zeichen 325, verkehrsberuhigter Bereich, in dem alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind und parken nur in gekennzeichneten Flächen erlaubt ist.

Ob's wirkt? Hängt ganz sicher von der Kontrolle ab und den Geldern, die beim Parken in nicht gekennzeichneten Flächen bezahlt werden müssen. 

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