STADELSCHWARZACH

Verbunden durch Musik

Musik verbindet die Menschen, Musik bringt Stimmung – erst recht zur Weihnachtszeit. Viel Musik auf hohem Niveau gab es am vergangen Sonntag in der Stadelschwarzacher St.-Bartholomäuskirche zu hören, beim traditionellen Adventskonzert der Kirchengemeinde.
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Einstimmung auf Weihnachten: Voll besetzt war die Stadelschwarzacher St.-Bartholomäuskirche am Sonntag beim Adventskonzert, bei dem auch die knapp 30 Musiker der Blaskapelle Stadelschwarzach mit Dirigent Martin Stöckinger teilnahmen. Foto: Foto: D. Berthel
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Musik verbindet die Menschen, Musik bringt Stimmung – erst recht zur Weihnachtszeit. Viel Musik auf hohem Niveau gab es am vergangen Sonntag in der Stadelschwarzacher St.-Bartholomäuskirche zu hören, beim traditionellen Adventskonzert der Kirchengemeinde.

Punkt 17 Uhr am Sonntagabend in Stadelschwarzach war die Pfarrkirche bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Raum verdunkelte sich, nur noch beleuchtet von Kerzenschein – und dann begann ein Bläserensemble mit der berühmten Volksweise „Nun es nahen sich die Stunden“, ein Lied, das die Herbergssuche beschreibt. Sogleich war eine Stimmung voller weihnachtlicher Vorfreude und Erwartung zu spüren. In dem gut einstündigen Konzert gab es Musik auf hohem Niveau zu hören, unter anderen von der Blaskapelle Stadelschwarzach unter der Leitung ihres Dirigenten Martin Stöckinger.

Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden der Kapelle, Dominik Berthel, brachten die knapp 30 Musiker aus Stadelschwarzach die Weihnachtszeit in ihr Dorf mit dem Arrangement „Christmastime in our little town“.

Soloflügelhörner beeindruckten

In der Komposition „Freunde“, welches Originalnoten der Hergolshäuser Musikanten sind, brillierten vier Soloflügelhörner in beeindruckender Weise. Auch die beruhigende Melodie des bekannten Wolgaliedes kam beim Publikum gut an, hier merkte man besonders das große Klangvolumen der Stadelschwarzacher Blaskapelle.

Mit ein Höhepunkt des diesjährigen Konzerts war ein Posaunen-Quintett, das im Chorraum der Pfarrkirche unter anderen „Transeamus Usque Bethlehem“ und „Das Freudenfest“ von Georg Friedrich Händel professionell intonierte. Der fünfstimmige Posaunenklang klingt gerade in einer großen Kirche besonders festlich.

Sehr stilvoll in der adventlichen, ruhigen Zeit, präsentierte sich ein sechsköpfiges Gitarrenensemble unter der Leitung von Daniela Holzapfel. Ein Highlight der Zupfer, wie sich das Ensemble auch nennt, war die Komposition „Winter Wonderland“. Neben anspruchsvoller Musik gab es auch vielstimmigen Chorgesang zu hören vom Stadelschwarzacher Frauenchor, der im nächsten Jahr zwanzigjähriges Jubiläum feiert.

Unter der Leitung von Berta Hüttner sangen die Damen neben „Es war in einer Nacht in Bethlehem“ auch perfekt den Klassiker „Ave Maria“ von Bach Gounod. Der gebürtige Stadelschwarzacher und mittlerweile Kirchenmusiker in München, Matthias Berthel, überzeugte mit virtuosem Orgelspiel. Mit einer Variation des bekannten Liedes „Tochter Zion, freue Dich“ zeigte er, was in der Stadelschwarzacher Kirchenorgel steckt.

Spenden für die Klinikclowns

Spätestens bei dem gemeinsamen Lied „Weihnacht“, gespielt von der Blaskapelle Stadelschwarzach, war auch beim letzen Besucher die vorweihnachtliche Erwartung angekommen.

Die Spenden gingen in diesem Jahr an den Verein Klinikclowns „Lachtränen“ in Würzburg, die versuchen, schwer kranken Kindern wenigstens für eine kurze Zeit ein Lächeln auf den Lippen zu zaubern, um so die Strapazen eines Klinikaufenthalts für Kinder und Eltern ein wenig zu lindern.

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