Marktbreit

VG Marktbreit verabschiedet den Haushalt für 2020

Eine Routinesitzung war die Gemeinschaftsversammlung der VG Marktbreit am Donnerstagabend. Im Mittelpunkt stand wie jedes Jahr der Haushalt, der ohne Diskussion nach der Vorstellung durch Kämmerer Wolfgang Schmer verabschiedet wurde. Überraschungen gab es dabei keine.
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Eine Routinesitzung war die Gemeinschaftsversammlung der VG Marktbreit am Donnerstagabend. Im Mittelpunkt stand wie jedes Jahr der Haushalt, der ohne Diskussion nach der Vorstellung durch Kämmerer Wolfgang Schmer verabschiedet wurde. Überraschungen gab es dabei keine.

Denn im Prinzip sind es vor allem die Personalkosten der Verwaltung für die sechs Mitgliedsgemeinden, die den Etat, der knapp zwei Millionen Euro umfasst, bestimmen. Neben Finanzzuweisungen, Verwaltungsgebühren und Verwaltungskostenbeiträgen sind es die Umlagen der Mitgliedsgemeinden, die diesen Haushalt finanzieren. Insgesamt bleibt am Ende ein Umlagesoll von gut 1,55 Millionen Euro, das von den knapp 11 000 Einwohnern der VG getragen werden muss.

Den höchsten Anteil übernimmt dabei die Stadt Marktbreit, die eine Sonderrolle spielt. Da sich der Sitz der Gemeinschaft in der Stadt befindet und die Einwohner dadurch den Vorteil der kurzen Wege haben, wird deren Anzahl rein rechnerisch um zehn Prozent erhöht, so dass Marktbreit insgesamt knapp 600 000 Euro an die VG zahlen muss. 275 000 Euro kommen aus Marktsteft, Martinsheim zahlt 145 000 Euro, Obernbreit 241 000 Euro, Segnitz als kleinste Gemeinde 116 500 Euro und Seinsheim 147 700 Euro.

Car-Sharing-Projekt in Planung

Hauptausgabeposten 2020 sind die Personalkosten, die sich auf gut 1,5 Millionen Euro belaufen. Dazu kommen noch Verwaltungs- und Betriebskosten von knapp 365 000 Euro, die vor allem der immer aufwändigeren Computertechnik geschuldet sind. Aber auch die Mieten für die Räume, Schulungen und Ausbildungskosten müssen bezahlt werden.

Im landkreisweiten Vergleich nimmt die VG Marktbreit mit einer Umlage pro Einwohner von 142,50 Euro einen mittleren Platz ein. Deutlich höher liegt etwa Volkach mit 178 Euro, günstiger ist die VG-Kitzingen mit 129,28 Euro pro Einwohner.

Positiv nahmen die Versammlungsmitglieder einen Bericht des Vorsitzenden Erich Hegwein auf. Eine Firma bietet an, auf dem Parkplatz am Lagerhaus Fahrzeuge für ein Car-Sharing Projekt bereit zu stellen. Bürger können bei Interesse hier ein Fahrzeug tageweise mieten und nutzen. Nach den Wahlen im März soll es ein weiteres Treffen der Firma, diesmal mit den Mitgliedern der Verbandsversammlung, geben, um weitere Details zu besprechen.

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