RIMBACH/VOLKACH

Ute von der Stein vertritt Rimbach

Ute von der Stein ist Ortssprecherin für den Volkacher Ortsteil Rimbach. Die Geschäftsführerin eines Ingenieurbüros im Ort bekam am Dienstagabend bei einer knapp einstündigen Versammlung ein deutliches Votum: 51 der 55 Rimbacher gaben der 56-Jährigen ihre Stimme.
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Ute von der Stein
Ute von der Stein ist neue Ortssprecherin von Rimbach. Foto: von der Stein

Ute von der Stein ist Ortssprecherin für den Volkacher Ortsteil Rimbach. Die Geschäftsführerin eines Ingenieurbüros im Ort bekam am Dienstagabend bei einer knapp einstündigen Versammlung ein deutliches Votum: 51 der 55 Rimbacher gaben der 56-Jährigen ihre Stimme.

Bei einem ersten Anlauf im Mai war die Ortssprecherwahl noch ins Wasser gefallen – bei geringer Beteiligung und mangels eines Kandidaten, der die Nachfolge von Reinhard Ebert antreten wollte. Das war kein haltbarer Zustand für die gebürtige Aachenerin Ute von der Stein, die seit 1999 in Rimbach lebt: „Es ist wichtig, dass eine Vertretung im Stadtrat ist.“

Von einer ruhigen Versammlung berichtete Volkachs stellvertretende Bürgermeisterin Gerlinde Martin. Sie habe die Bürger über die Ergebnisse der Haushaltsberatungen unterrichtet und auch das Thema angesprochen, das zuletzt im Ort etliche Wellen geschlagen hatte – die ortseigene Kläranlage, deren Zukunft noch völlig ungeklärt ist und die viele im Ort erhalten wollen.

Weil da alles in der Luft hängt und die 170 Bürger, die für den Erhalt unterschrieben haben, auf Antwort warten, sprach Martin nach eigenen Worten das Thema an. Sie habe erklärt, dass der Stadtrat über die Kläranlage vor Ort sprechen wolle und zum Termin Fachleute mitbringen werde. Die Verwaltung warte aber noch auf Vertreter der Bürgerinitiative, die die Unterlagen zur Problematik im Rathaus einsehen. Wenn das abgehakt sei, werde so schnell wie möglich der Ortstermin realisiert. Problem der Anlage ist vor allem eine ungeklärte Schmutzfracht, die laut Stadt die Kläranlage überlastet.

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