REGION WÜRZBURG

Urzeit-Schnecke ziert die Besten

Das Weingut Schmitt's Kinder in Randersacker gehört zur Spitze in der fränkischen Winzerschaft, was eine Vielzahl von Auszeichnung belegt. Jetzt gab es dort Grund zum Jubeln über drei Siege beim Wettbewerb „Best of Gold“.
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So seh'n Sieger aus: Martin Johannes Schmitt, Sandra Sauer mit ihren beiden Töchtern und Klaus Höfling; im Hintergrund der „Ziehvater“ der erfolgreichen jungen Winzer Karl Martin Schmitt. Foto: Foto: Herbert Kriener

Das Weingut Schmitt's Kinder in Randersacker gehört zur Spitze in der fränkischen Winzerschaft, was eine Vielzahl von Auszeichnung belegt. Jetzt gab es dort Grund zum Jubeln über drei Siege beim Wettbewerb „Best of Gold“.

Seit 40 Jahren führt Karl Martin Schmitt das Weingut. In dieser Zeit hat er 58 Lehrlinge in die Kunst des Weinmachens eingeführt – mit Erfolg: Nicht nur Sohn Martin Johannes Schmitt durfte jetzt in München die Urschnecke Ceratit Nodosus in Empfang nehmen. Über die begehrteste Auszeichnung der Fränkischen Weinwirtschaft freuten sich auch zwei weitere junge Winzer, die hier ihr Handwerk gelernt haben: Sandra Sauer vom Weingut Horst Sauer in Escherndorf (Lkr. Kitzingen) und Klaus Höfling vom Weingut Höfling in Eußenheim (Lkr. Main-Spessart).

Unter den Nominierten des Wettbewerbs waren zudem zwei weitere Schüler von Schmitt: Klaus-Peter Heigel (Zeil am Main), der hier sein Studienpraktikum absolviert hat, und der Volkacher Winzer Oliver Bienert.

„Das ist das Beste, was einem Ausbildungsbetrieb passieren kann, wenn die Jugend so erfolgreich ist“, sagt Karl Martin Schmitt. Und: „Dass die jungen Winzer so gut dastehen, das tut ganz Franken gut.“

Mit dem neuerlichen Erfolg hat das Weingut Schmitt's Kinder nun vier Urzeitschnecken errungen, für Klaus Höfling war es der zweite Erfolg bei Best of Gold.

Bereits den achten Ceratit Nodosus holte das Weingut Sauer. Ebenso erfolgreich ist nur das Weingut Juliusspital.

Best of Gold

Den Wettbewerb des Fränkischen Weinbauverbandes gibt es seit 2004. Es ist der anspruchsvollste Vergleich in der Region. Seinen Namen hat er, weil hier nur Weine antreten dürfen, die zuvor bei der Fränkischen Weinprämierung eine Goldmedaille errungen oder einen vergleichbaren Test bestanden haben. Die Preise vergibt eine Jury von Weinexperten nach einer eingehenden Blindverkostung. In diesem Jahr haben 262 Weine aus 76 Winzerbetrieben das Finale erreicht.

Preisträger

Die Sieger: Klaus Höfling gewann mit einer 2011er Domina vom Stettener Stein, Weingut Schmitt's Kinder mit einem 2009er Spätburgunder (Randersackerer Sonnenstuhl), Weingut Horst Sauer mit einem 2012er Escherndorfer Lump Silvaner Eiswein. Weitere Preisträger sind die Weingüter: Ernst Popp aus Iphofen (in der Kategorie Silvaner); Geiger & Söhne, Thüngersheim (2013er Müller-Thurgau, MundArt vom Thüngersheimer Johannisberg); Rainer Sauer, Escherndorf (2012er Silvaner „L“ vom Escherndorfer Lump); Armin Heilmann, Michelbach (2012er Riesling Spätlese vom Apostelgarten); Juliusspital (2012er Traminer von der Würzburger Abtsleite); Bayerische Landesanstalt in Veitshöchheim (2012er „Explore!“-Cuvee); Staatliche Hofkeller (2012er Riesling Beerenauslese).

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