„Der christliche Glaube ist untrennbar mit der Nächstenliebe verbunden. Glaube und Nächstenliebe können für Christen niemals im Widerspruch zueinander stehen.“ Dieses Zitat aus dem Angelusgebet von Papst Benedikt stellte die Vorsitzende des katholischen Frauenbundes Volkach, Ursel Arnold, in der Mittelpunkt ihrer Ansprache bei der Hauptversammlung.

Der Frauenbund Volkach zählt 111 Mitglieder. Nach ihrem Rückblick auf ein arbeitsreiches Jahr dankte sie den Frauen, die sich seit vielen Jahren für den Frauenbund stark gemacht haben. So würdigte sie neben dem Vorstandsteam auch den Einsatz der Zeitungsausträgerinnen, der Organisatorinnen und der Helferinnen bei den Veranstaltungen und Aktionen. Namentlich erwähnte sie Franziska und Horst Karg, die sich seit über 20 Jahren für den Frauenbund einsetzen. Lobenswert fand sie den Einsatz ihrer Stellvertreterin Rita Engert im Hinblick darauf, dass in zwei Jahren Wahlen sind. Um frischen Wind beim Frauenbund einziehen zu lassen, wolle sie dann ihr Amt in jüngere Hände legen.

Verabschiedet wurden Irmgard Kreim und Christine Dinkel, die über Jahrzehnte Frauenbundgeschichte geschrieben haben. Irmgard Kreim führte in den 80er Jahren den Kreis der jüngeren Frauen und hatte von 1985 bis 1991 das Amt der Vorsitzenden inne. Seit mehr als drei Jahrzehnten sei Kreim im Frauenbundgeschehen verwurzelt, sagte Ursel Arnold. Christine Dinkel wirkte unter anderem in der Theatergruppe bei den „Bunten Abenden“ mit. In den 80er Jahren übernahm sie die Leitung der Faschingsgruppe. Hier war sie ganz in ihrem Element und steckte ihre Schützlinge regelrecht an. Außerdem konnte der Frauenbund durch den Erlös der Faschingsabende Gutes für die Pfarrei und die Sozialstation tun, sagte Arnold.

Im Ausblick auf 2013 verwies die Vorsitzende auf den meditativen Tanz mit Elke Chlupka am Dienstag, 5. März. Verteilt wurde das Jahresprogramm 2013 unter dem Motto: „Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen“.