Kitzingen

Unterwegs zum Schutz der Natur

Um die Natur im Landkreis Kitzingen so vielfältig zu erhalten, wie sie ist, wird die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt von Naturschutzwächtern unterstützt.
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Reinhold Marchot hat von Landrätin Tamara Bischof die Ernennungsurkunde zum Naturschutzwächter erhalten.

Um die Natur im Landkreis Kitzingen so vielfältig zu erhalten, wie sie ist, wird die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt von Naturschutzwächtern unterstützt.

Mit Reinhold Marchot hat nun neben Frank Stierhof der zweite Naturschutzwächter seinen Dienst aufgenommen, so eine Pressemitteilung des Landratsamtes.

Künftig wird Marchot, der ebenfalls Jäger und Angler ist, den Bereich des Maines von Mainstockheim/Albertshofen bis Segnitz/Marktbreit betreuen, ebenso die Schutzgebiete „Mainbuhnen und Mainaltarm Eisgrube mit Sandmagerrasen“ sowie das Naturschutzgebiet „Marktstefter Tännig“. „Die Menschen sollen sensibilisiert werden“, erklärt Dieter Lang von der Unteren Naturschutzbehörde und betont: „Die Naturschutzwächter informieren direkt vor Ort, das kann die Behörde in diesem Umfang gar nicht leisten.“

„Ich bin gespannt, was die Aufgabe bringt und lasse es auf mich zukommen“, erklärt Reinhold Marchot, der hierfür eine Naturschutzwachtausbildung bei der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landespflege in Laufen absolviert hat.

Um Verstöße zu dokumentieren, zählt künftig der Fotoapparat zu einem wichtigen Utensil, auch die Personalien darf der Naturschutzwächter, der seine Tätigkeit durch einen Dienstausweis belegen kann, aufnehmen und er kann vorübergehend einen Platzverweis aussprechen.

Neben den beiden Naturschutzwächtern gibt es nach dem Kitzinger Modell in jedem Ort noch ehrenamtliche Wächter.



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