VOLKACH

Unterwegs mit dem Quittenpapst

Illustrer Besuch bei der Mainschleifenbahn: Ein Drehteam der Fernsehreihe „Freizeit“ mit Moderator Max Schmidt tauchte am Samstag an der Mainschleife auf. Thema der Sendung: „Rund um die Quitte“. Die Sendung wird am Sonntag, 20. Oktober, um 21.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.
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Moderator Max Schmidt (Mitte) mit Lokführer Roland Kastner und Zugführer Jochen Klein. Foto: Foto: IGM Mainschleife

Illustrer Besuch bei der Mainschleifenbahn: Ein Drehteam der Fernsehreihe „Freizeit“ mit Moderator Max Schmidt tauchte am Samstag an der Mainschleife auf. Thema der Sendung: „Rund um die Quitte“. Die Sendung wird am Sonntag, 20. Oktober, um 21.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.

Etliche Passagen wurden in und um den Schienenbus gedreht. Die Fahrten für die Drehs – vier Stunden – fanden mit Lokführer Roland Kastner (Rottendorf) und Zugführer Jochen Klein (Gemünden) statt.

Mit an Bord war natürlich der Quittenpapst Marius Wittur, seines Zeichens Landschaftspfleger aus Untereisenheim, der den Quittenlehrpfad rund um die Mainschleifenbahn bei Astheim gestaltet hat. Als Fachmann ist er an der Sendung maßgeblich beteiligt.

Im Mittelpunkt steht diese Frage: Was kann man schon mit einer Quitte anfangen? Gelee vielleicht. Das war's dann auch, steinhart und bitter wie sie ist.

Von wegen – meint Marius Wittur. Er ist hauptberuflich „Retter der aussterbenden fränkischen Quittensorten“. Grund genug für Max Schmidt, sich auf die Reise zu ihm zu begeben, sozusagen ins genetische Zentrum der Quitte. Und weil es gemütlich ist, die Gegend um Untereisenheim, Volkach und Escherndorf mit der Eisenbahn zu erkunden, kommt die Mainschleifenbahn ins Spiel.

Die Zuschauer dürfen staunen. Etwa darüber, dass es früher über 700 verschiedene Quitten-Sorten gab. Dass die Frucht auch „der Trüffel des Hausgartens“ genannt wurde. Dass heute international nur noch sechs Sorten geblieben sind.

Marius Wittur will das Quitten-Image aufpolieren und rekultiviert die alten Sorten auf vier Hektar Land. Dabei kauft er auch Quittensorten auf. Jeder kann sein Obst zu ihm bringen. Oft landen Quitten-Pakete in seinem Laden – wenn jemand in Opas Obstgarten einen Baum entdeckt hat und wissen möchten, was er da vor sich hat.

Die Quitte ist alles andere als langweilig. Die Frucht kann viel mehr: Wein, Brot, Süßigkeiten – bis hin zu einem ganzen Quitten-Menü.

Wiederholungen: Montag, 21. Oktober, 14.30 Uhr, Bayerisches Fernsehen. Donnerstag, 24. Oktober, 18.15 Uhr, BR-alpha. Samstag, 26. Oktober, 10.30 Uhr, Bayerisches Fernsehen.

Weitere Infos im Internet unter www.br.de/freizeit.

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