Münsterschwarzach

Unterwegs im Brexit- Hotspot

Die Schülerinnen und Schüler des ERASMUSplus-Projekts des Egbert Gymnasiums Münsterschwarzach waren eine Woche zur Projektarbeit in Irland unterwegs.
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Die Erasmusgruppe vor dem Stormont Parliament in Belfast. Foto: Matthias Hessenauer

Die Schülerinnen und Schüler des ERASMUSplus-Projekts des Egbert Gymnasiums Münsterschwarzach waren eine Woche zur Projektarbeit in Irland unterwegs.  

Besucht wurde in der irischen Hauptstadt Dublin das neue und technologisch sehr anspruchsvoll gemachte EPIC Museum mit dem Thema Auswanderung im Zentrum; die wenige und schlecht bezahlte Arbeit in Irland lockte oder zwang viele zum Abwandern in die aufstrebenden Industriestädte in England, wo Kohle, Stahl, Transport und Textil Brot und Arbeit bedeuteten. Erst mit dem Aufbau einer bedeutenden Werft, Harland and Wolff, im nordirischen Belfast , der zweiten Station dieser Erasmusreise, wuchs auch da das industrielle Potential, das im Entwurf und Bau der Titanic einen Höhepunkt fand, teilt das Gymnasium der Presse mit. Weiter führte die Reise in die Republik Irland in den Süden nach Glenstal nahe Limerick , einer Benediktinischen Partnerschule des Egbert-Gymnasiums. Am Unterlauf des längsten irischen Flusses, dem Shannon gelegen, war der Handel über den Wasserweg lange Zeit ein Motor der Stadt. Heute liegt der Hafen an der Mündung des Shannon in den Atlantik, wo im Hafen von Foynes die Bedeutung des Schiffsverkehrs mit aller Welt deutlich wurde. Auch für den Luftverkehr zwischen der alten und neuen Welt spielte Foynes eine herausragende Rolle, starteten und landeten schließlich die imposanten Flying Boats hier in der Mündung des Shannon zum Flug über den Atlantik. Dieses Stück Luftfahrtgeschichte erzählt das Flying Boat Museum, einem weiteren Höhepunkt dieser einwöchigen Reise durch die Industriegeschichte Irlands. Hier erfuhren die Schüler auch, dass die Iren zum Brexit dann doch eine ziemlich ablehnende Haltung zeigten, fürchten sie doch ein Aufflammen der alten Konflikte zwischen Nord und Süd und auch starke wirtschaftliche Verwerfungen, die insbesondere die Landwirtschaft hart treffen würden. 

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