Kleinlangheim

Unfall auf der A 3: Drei Verletzte, zehn Kilometer Stau

Glück im Unglück hatten drei Männer bei einem Unfall auf der A 3, sie wurden nur leicht verletzt. Geduld mussten die Autofahrer
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Am Mittwoch fuhr ein Ford Kuga auf der A 3 bei Kleinlangheim aus noch ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit auf einen vor ihm fahrenden VW Bus mit Anhänger auf. Foto: Feuerwehr Wiesentheid

Mit hoher Geschwindigkeit fuhr am Mittwoch ein Ford Kuga auf der A 3 bei Kleinlangheim auf einen vor ihm fahrenden VW Bus mit Anhänger auf. Beide Fahrzeuge überschlugen sich und kamen laut Polizei auf einem Parkplatz zum Stehen. Drei Personen wurden verletzt.

Kurz nach 7 Uhr war der 56-jährige Ford-Fahrer auf der A 3 in Richtung Frankfurt unterwegs. Auf Höhe des Parkplatzes zwischen den Anschlussstellen Wiesentheid und Kitzingen/Schwarzach fuhr er aus noch ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit auf den VW Bus mit Anhänger auf. Durch die Wucht des Aufpralls kam laut Polizei der Ford nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich dabei und prallte gegen einen auf dem Parkplatz geparkten Lastwagen. 

Mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus

Der VW-Fahrer verlor durch den Zusammenstoß ebenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich. Auch er wurde auf den rechts neben der Fahrbahn liegenden Parkplatz geschleudert. Wie durch ein Wunder kamen der 45-jährige Fahrer und dessen 28-jährigen Beifahrer mit Prellungen und Schnittwunden davon, sagte die Polizei.

Der Kuga-Fahrer wurde, nachdem ihn die Feuerwehr aus dem starkt deformierten Auto befreit hatte, mit dem Rettungshubschrauber in ein Würzburger Krankenhaus geflogen. Die Verletzungen dürften nach jetzigem Stand ebenfalls leichterer Natur sein, teilte die Polizei mit. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf über 45 000 Euro. Der Verkehr staute sich wegen der zeitweiligen Totalsperrung der Autobahn auf über zehn Kilometer in Richtung Nürnberg zurück.

Neben drei Rettungswagen und dem Rettungshubschrauber Christoph 18 waren laut Polizei noch 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesentheid, die Autobahnmeisterei Geiselwind und zwei Abschlepper mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

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