Volkach

Unfall auf dem Dschungelpfad

Mit ihrer Familie waram Sonntagnachmittag eine ältere Dame auf dem Dschungelpfad zwischen Astheim und Kaltenhausen unterwegs. Der langanhaltende Regen der vergangenen Tage machte den mittleren Teil des Dschungelpfades kaum passierbar, was allerdings die Familie zu Beginn ihrer Wanderung nicht ahnen konnte. Die Dame rutschte im abschüssigen Gelände aus und zog sich dabei Verletzungen zu. Ein Weiterkommen war ausgeschlossen, teilt die Volkacher Feuerwehr mit.
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Das Volkacher Feuerwehrboot auf dem Rückweg vom Einsatz. Foto: Moritz Hornung

Mit ihrer Familie war am Sonntagnachmittag eine ältere Dame auf dem Dschungelpfad zwischen Astheim und Kaltenhausen unterwegs. Der langanhaltende Regen der vergangenen Tage machte den mittleren Teil des Dschungelpfades kaum passierbar, was allerdings die Familie zu Beginn ihrer Wanderung nicht ahnen konnte. Die Dame rutschte im abschüssigen Gelände aus und zog sich dabei Verletzungen zu. Ein Weiterkommen war ausgeschlossen, teilt die Volkacher Feuerwehr mit.

Gegen 15.30 Uhr wurden die Rettungskräfte über Notruf 112 von dem Unfall verständigt. Wenige Minuten danach startete das Rettungsboot der Volkacher Feuerwehr in Richtung der in Not geratenen Wandergruppe. Zeitgleich liefen mehrere Fußtrupps der Feuerwehr durch das unwegsame Gelände zur Schadenstelle und unterstützten den Rettungsdienst vor Ort bei der Patientenversorgung.

Mit Hilfe des Volkacher Feuerwehrbootes wurde dann im Einsatzverlauf unter anderem der Hubschrauberarzt samt Ausrüstung, sowie weitere Einsatzkräfte an die Einsatzstelle übergesetzt. Als die Patientin wenig später stabilisiert war, wurde sie mit vereinten Kräften durch das schlammige und extrem rutschige Gelände zum Ufer gebracht, um dort auf das Feuerwehrboot verladen zu werden. Dank der hydraulischen Bugklappe konnte die Patientin schonend auf das Boot und anschließend auf der gegenüberliegenden Uferseite zum Helikopter transportiert werden, mit dem sie dann in eine Klinik geflogen wurde.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Volkach und Fahr, das THW Kitzingen, sowie die Wasserwacht Volkach, zwei Rettungswagen und der Rettungshubschrauber aus Ochsenfurt. Zusammen waren rund 60 Einsatzkräfte aller beteiligten Hilfsorganisationen vor Ort.

Seitens der Feuerwehr Volkach wurden 25 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen und einem Mehrzweckboot eingesetzt. Dies war bereits der zweite Einsatz für das Volkacher Feuerwehrboot innerhalb der vergangenen drei Wochen.

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