WIESENTHEID

Umgehung: Wie geht es weiter?

Als erstes Teilstück wird bei der angedachten Umgehungsstraße Wiesentheids die weitere Abfahrt von der B286 direkt ins neue Gewerbegebiet „Mähling“ errichtet, das steht bereits fest. Beim zweiten Teil könnte es eine Änderung geben, wie Bürgermeister Werner Knaier kürzlich im Gemeinderat verkündete.
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Als erstes Teilstück wird bei der angedachten Umgehungsstraße Wiesentheids die weitere Abfahrt von der B286 direkt ins neue Gewerbegebiet „Mähling“ errichtet, das steht bereits fest. Beim zweiten Teil könnte es eine Änderung geben, wie Bürgermeister Werner Knaier kürzlich im Gemeinderat verkündete.

Das Ortsoberhaupt regte an, dass als nächstes eine Verbindung von der Straße nach Prichsenstadt in Richtung der Auffahrt auf die B286 in Nähe der Blutbank entstehen könnte. „Das können wir relativ zügig umsetzen“, meinte Knaier. Vom Gelände her sei dieser Bauabschnitt wohl relativ unkompliziert, hieß es. Das Teilstück würde eine Entlastung bringen, weil vor allem die Lkw, die von der B286 aus nach Prichsenstadt fahren, nicht mehr den Wiesentheider Ortskern passieren müssten.

In der Ratssitzung stand zunächst die Fortführung der Umgehung im Süden der Gemeinde zur Debatte. Ob die Strecke in Richtung Feuerbach komplett um den Ortsteil herum geführt werde, oder wo sie auf die Staatsstraße treffen könnte, ist noch nicht klar. Grundsätzlich müsse eine deutliche Entlastung der Bahnhofstraße erreicht werden, so die Räte.

Durch die Umgehung reduziere sich der tägliche Verkehr laut Berechnung von etwa 7500 Fahrzeugen auf immer noch 6300, hatte der Gutachter errechnet Das stimmte Ratsmitglied Michael Rückel „nachdenklich“, wie er sagte. Um den Bereich der jetzigen Feuerbacher Straße und die Verkehrszahlen dort auszuwerten, lässt die Gemeinde die noch fehlende Ausarbeitung dazu erstellen. Die Kosten von rund 340 Euro nehme man in Kauf, beschloss der Gemeinderat.

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