RÜDENHAUSEN

Umgehung: Im Herbst geht's weiter

Einsam und allein steht sie, die Brücke über der Kreisstraße nach Greuth, etwa vierhundert Meter nach dem Ortsausgang von Rüdenhausen. Zusammen mit dem größeren Bauwerk über der Straße nach Abtswind sind die Brücken das beinahe einzig Sichtbare der Umgehungsstraße Rüdenhausens, deren Spatenstich bereits vor fast genau zwei Jahren erfolgte.
Artikel drucken Artikel einbetten
Einsamer Betonklotz: Die Brücke über der Kreisstraße von Rüdenhausen nach Greuth ist eines der wenigen bislang fertig gestellten Teile der Umgehungsstraße Rüdenhausens. Im September soll der Bau der Strecke nun weitergehen. Foto: Foto: Andreas Stöckinger

Einsam und allein steht sie, die Brücke über der Kreisstraße nach Greuth, etwa vierhundert Meter nach dem Ortsausgang von Rüdenhausen. Zusammen mit dem größeren Bauwerk über der Straße nach Abtswind sind die Brücken das beinahe einzig Sichtbare der Umgehungsstraße Rüdenhausens, deren Spatenstich bereits vor fast genau zwei Jahren erfolgte.

Ein bisschen symbolisch wirken die zwei Betonklötze, denn rechts und links davon geht es nicht weiter. Das soll sich ändern, jedenfalls kündigte das ein Schreiben von Staatssekretär Gerhard Eck an, das dieser Tage im Rüdenhäuser Rathaus einging. Darin begründete der Politiker die Verzögerung beim Bau damit, dass der Freistaat kurzfristig und unbedingt die Fahrbahn der Bundesstraße 22 bei Karlstadt ausbessern musste. Diese weise mit rund 12 000 Fahrzeugen täglich eine höhere Verkehrsbelastung auf, als die für Rüdenhausen geschätzten 5173 Fahrzeuge.

Rüdenhausens Bürgermeister Gerhard Ackermann erläuterte das Schreiben und die Schritte, wie, wann und wo die Arbeiten wieder aufgenommen werden. So wurde die Trasse in drei Bauabschnitte eingeteilt. Weitergehen soll es im September dieses Jahres am Stück zwischen der Wiesenbronner und der Casteller Straße. Wenige Wochen später will das Staatliche Bauamt mit dem Bereich zwischen der Wiesentheider und der Abtswinder Straße beginnen.

Die Fertigstellung des Mittelstücks zwischen der Abtswinder und der Casteller Straße ist, so Ackermann, für das kommende Jahr vorgesehen. Wenn nichts mehr dazwischen kommt, wie der jüngste Fall zeigte.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.