Der Jahresabschluss der Fernwasserversorgung Franken für 2014 blieb hinter den Erwartungen zurück. Laut Werkleiter Hermann Löhner konnten nur 16,34 Millionen Kubikmeter statt der erhofften 16,9 Millionen Kubikmeter Wasser verkauft werden. Zusätzlich sei das Ergebnis durch geringere Zinseinnahmen aus den Rücklagen belastet. Vorbehaltlich der Prüfung durch den Kommunalen Prüfungsverband und der örtlichen Rechnungsprüfung ergibt sich laut Werkleiter Hermann Löhner eine Bilanzsumme von rund 147,5 Millionen Euro. Die Gesamtleistung liegt bei rund 18 Millionen Euro. Laut Löhner beträgt der Jahresverlust 2014 rund 3,7 Millionen Euro. In diesem Jahr hat die Fernwasser bis Ende April bereits knapp 5,5 Millionen Kubikmeter Wasser abgegeben, 5,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Trinkwasser erfülle bei allen untersuchten Inhaltsstoffen die Anforderungen der Trinkwasserverordnung. In Sachen Grundwasserschutz setzt die Fernwasser weiter auf Kooperation mit der Landwirtschaft. Es werden neue Flächen mit Energiepflanzen im Wasserschutzgebiet Gollhofen (Riesenweizengras auf einem Hektar) und Sulzfeld/Marktsteft (Durchwachsene Silphie auf zwei Hektar) angelegt. Zwei neue Verträge mit 82 Hektar wurden zudem mit Öko-Landwirten im Wasserschutzgebiet Uehlfeld abgeschlossen. Die Fernwasser Franken ist außerdem am Bundesforschungsprojekt „Nährstoffeffizienz von dauerhaften Energiepflanzen im Wasserschutzgebiet im Vergleich zum Anbau einjähriger Kulturpflanzen“ mit sechs Flächen im Wasserschutzgebiet Sulzfeld/Marktsteft beteiligt.