KITZINGEN

Tourist-Info und Stadthalle im Stadtrat

Eine umfangreiche Agenda bearbeitet der Kitzinger Stadtrat in seiner heutigen Sitzung. Ab 17.30 Uhr ist die Öffentlichkeit im Sitzungssaal zugelassen.
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Die Florian-Geyer-Halle in Kitzingen. Wird die Sporthalle doch noch zur Stadthalle? Foto: Foto: Siegfried Sebelka

Eine umfangreiche Agenda bearbeitet der Kitzinger Stadtrat in seiner heutigen Sitzung. Ab 17.30 Uhr ist die Öffentlichkeit im Sitzungssaal zugelassen.

Für den Umbau der Florian-Geyer-Halle von einer Sporthalle zur Mehrzweckhalle werden den Räten gemäß einer vom Architekturbüro Geiger aus Kitzingen erarbeiteten Machbarkeitsstudie drei Varianten mit Kosten zwischen 1,8 und 2,9 Millionen Euro zur Entscheidung vorgelegt, sofern Einverständnis damit besteht. Ein Umbau wäre notwendig, um in der „Flo-Halle“ weitere Veranstaltungen mit mehr als 200 Besuchern halten zu können.

Ein bereits am 26. Juli diskutierter, letztlich aber zurückgestellter CSU-Antrag bringt eine zweite Möglichkeit ins Spiel: die Errichtung einer reinen Veranstaltungshalle im Industrie- und Gewerbegebiet ConneKT durch einen privaten Investor. Der ehemalige Hangar sei aufgrund seiner Lage, Räumlichkeiten, Außenflächen und Anbindung ein günstiger Standort, argumentieren die Antragsteller. Dabei soll die Stadt weder als Investor noch Betreiber tätig sein, sondern die Halle durch Buchung oder Vermittlung von Veranstaltungen unterstützen.

Vorwärts gehen soll es bei der Anpassung der Tourist-Information an die Erfordernisse einer modernen Einrichtung. Zuletzt behandelte das Gremium die Frage am 5. Juli, als ein gemeinsamer Antrag von Dietrich Hermann (FW), Thomas Rank (CSU) und Manfred Marstaller (UsW) das Dietz-Haus am Marktplatz als möglichen Standort vorgeschlagen hatte. Vanessa Feineis, seit 1. Februar die Leiterin der Kitzinger Tourist-Info, argumentierte in einer Gegenüberstellung beider Standorte jedoch für das Nieser-Haus an der Alten Mainbrücke.

Nach Verhandlungen von Oberbürgermeister Siegfried Müller mit dem Verwalter des Dietz-Hauses soll nun eine Grundsatzentscheidung fallen, ob diese Gespräche fortgesetzt werden sollen. Die Verwaltung vertritt die Meinung, den alternativen Standort nicht weiter zu verfolgen. Schließt sich der Rat der Ansicht an, soll der Umbau des Nieser-Hauses konkretisiert werden.

Tierheim in der Stadt lassen?

Informationen zum Markenbildungsprozess legt Claudia Biebl, seit 1. Juli auf der Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung tätig, dem Rat vor, dessen Einverständnis zum neuen Logo und Profil abgefragt wird. Ebenso soll die Überarbeitung der technisch und inhaltlich überholten Internetpräsenz der Stadt auf den Weg gebracht werden. Zudem liegt ein SPD-Antrag über den Neubau des Tierheims an einem städtischen, verträglichen Standort vor. Hierzu bedarf es einer Grundsatzdiskussion über das weitere Vorgehen.

Ebenso vergibt der Stadtrat mehrere Aufträge für die Wiederinbetriebnahme des Kindergartens in den Marshall Heights, der im zweiten Quartal 2019 fertiggestellt werden soll. Im Mai vergangenen Jahres hatte sich der Stadtrat als Träger für den BRK-Kreisverband ausgesprochen.

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