Die Ängste der Prichsenstadter Anlieger aus drei Altstadt-Gassen kamen am Dienstagabend in der ARD-Sendung „Report“ deutlich rüber: Kein Wunder bei 30 000 bis 60 000 Euro, die Einzelne möglicherweise für die Sanierung von Straße und Kanal zahlen müssen.

Wie teuer das Ganze wird, wird sich am 2. Mai – vermutlich – bei der Anliegerversammlung herausstellen: Beginn im Sitzungssaal 2 des Rathauses ist um 19 Uhr (nicht wie berichtet um 19.30 Uhr).

Der Hintergrund: Die Stadt Prichsenstadt will die Schloss-, Kirch - und Freihofgasse von Grund auf sanieren. Das kostet nach bisheriger Schätzung 1,4 Millionen Euro. Hauptzahler für neue Straßen und Kanäle wären die Anlieger, die an Weihnachten 2010 mit einem Brief über ihre Kostenanteile informiert wurden.

Und teilweise geschockt waren über die aus ihrer Sicht „schleichende Enteignung.“ Ob die mit Summen im fünfstelligen Bereich belasteten „Härtefälle“, die auch Bürgermeister Adolf Falkenstein anerkannte, auf irgendein Entgegenkommen hoffen dürfen, wird sich möglicherweise in der Anliegerversammlung zeigen.