ALBERTSHOFEN

Tempo beim Breitbandausbau

Die Staatsregierung will die Breitbandförderung ausbauen und macht den Kommunen attraktivere Förderangebote. Dazu vereinfachte die Regierung das Vergabeverfahren und stellt den Kommunen im ländlichen Raum jetzt Berater von der Regierung von Unterfranken und sogenannte „Breitbandpaten“ vom Vermessungsamt zur Seite.
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Glasfaserkabel für Breitbandanschlüsse Foto: Foto: J. Stratenschulte/dpa

Die Staatsregierung will die Breitbandförderung ausbauen und macht den Kommunen attraktivere Förderangebote. Dazu vereinfachte die Regierung das Vergabeverfahren und stellt den Kommunen im ländlichen Raum jetzt Berater von der Regierung von Unterfranken und sogenannte „Breitbandpaten“ vom Vermessungsamt zur Seite. Das war Thema in der Albertshöfer Gemeinderatssitzung am Dienstagabend.

Für die Gemeinde Albertshofen bedeutet das jetzt eine Förderquote von 70 Prozent statt der vorherigen 50 Prozent, begrenzt auf die Maximalsumme von 500 000 Euro. Zudem bekommt die Gemeinde das „Startgeld Netz“ von 5000 Euro. Damit werden die Kosten für ein Planungsbüro sowie eigene Personal- und Sachkosten abgedeckt.

Die Gemeinde nimmt das Angebot wahr und beauftragt jetzt ein Büro mit der Ausarbeitung der konkreten Gegebenheiten und von Ausbau-Optionen. Dabei spielt noch die Sonder-Situation mit, dass gut die Hälfte der Haushalte bereits von schnellem Internet durch die Anbieter Kabel Deutschland profitiert.

Das Fachbüro wird dann aufzeigen, was in Albertshofen zusätzlich getan werden kann und der Gemeinderat muss dann über die Realisierung entscheiden – mit Blick auf die finanzielle Situation der Gemeinde Albertshofen.

Weitergehende Entscheidungen für den Ausbau des Anglerstegs fassten die Räte am Dienstag nicht. Da ein Ortstermin mit Verantwortlichen des Amtes für Ländliche Entwicklung neue Erkenntnisse über die Fördermöglichkeiten bei einem Teil- oder Komplettausbau bringen sollte, vertagten die Räte Beschlüsse zum Ausbau und der Option einer Leerrohrverlegung.

Weiter beschäftigten sich die Räte mit diesen Themen:

• Bürgermeister Horst Reuther informierte über den Baufortschritt beim Kinderkrippen-Ausbau im Kindergarten. Dort wurde jetzt Richtfest gefeiert; die Bauarbeiten gehen zügig voran. Jetzt gab Reuther bekannt, dass weitere Gewerke wie Heizung/Sanitär, Fliesenarbeiten, Innentüren und für die Gebäudereinigung vergeben wurden.

• Bürgermeister Horst Reuther teilte mit, dass nach der Sanierung des Roten Platzes an der Schule die Einzäunung erneuert wird. Die Materialkosten für 20 Zaunfelder plus eine Türe und ein Tor belaufen sich auf 2052 Euro; die Ausführung übernimmt der Bauhof.

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