In der Bürgerversammlung in Martinsheim lieferte Bürgermeister August Hopf nicht nur einen Überblick über die wichtigsten Kennzahlen der Gemeinde, sondern auch einen Rückblick auf seine Amtszeit. Auch die Bürger kamen am Dienstagabend in der alten Schule zu Wort.

Dank reduzierter Schulden und gestiegener Gewerbesteuereinnahmen hat sich die finanzielle Situation der Gemeinde zuletzt deutlich verbessert, freute sich August Hopf. Dies wird auch durch den gestiegenen Gesamthaushalt deutlich, der sich seit Beginn seiner Amtszeit vor zwölf Jahren auf rund 2,5 Millionen mehr als verdoppelt hat. Dadurch können in Zukunft auch Projekte in Angriff genommen werden, die bislang mangels finanzieller Mittel zurückgestellt werden mussten. So wurden zum Beispiel erste Aufträge für Flurwegsanierungen vergeben.

Kindergarten ausgebucht

Zu den zahlreichen Projekten, die während seiner Amtszeit durchgeführt wurden, zählten auch einige Vorhaben für die Jugend. So wurden in allen vier Ortsteilen die Jugendräume saniert und die Jugendförderung für Vereine verbessert. Auch die Grundschule wurde saniert, um den Schulstandort zu sichern. Große Veränderungen gab es auch im Kindergarten, wo zunächst eine Schulkindbetreuung eingeführt wurde. In den vergangenen beiden Jahren wurde dann auch noch eine Gruppe in eine Krippengruppe umgewandelt. Da diese Änderungen sehr gut angenommen wurden, ist der Kindergarten derzeit voll ausgebucht.

Als Verbesserung wurde aus den Reihen der Bürger vorgeschlagen, den Bereich um Schule und Kindergarten sowie um den Dorfplatz herum zur Tempo-30-Zonen zu machen. Dies soll die Gefährdung von Kindern reduzieren und im Gemeinderat diskutiert werden. Der Vorschlag, das zu ersetzende Geländer an der Weet in Martinsheim nicht mehr aus Holz zu fertigen, sei im Gemeinderat bereits in der Diskussion, informierte der Bürgermeister. Ebenso laufen die Vorbereitungen, die Wege in den Friedhöfen neu zu schottern.

Steine an Gehwegen bröckeln

Angemerkt wurde, dass viele Begrenzungssteine an den Gehwegen in Martinsheim bröckeln und die Gemeinde prüfen sollte, wo diese ersetzt werden müssen, um spätere Schäden zu vermeiden. Außerdem wurde gewünscht, die Zisterne am Waschplatz an die Wasserleitung anzuschließen, da diese sonst zu schnell leer ist. Empfohlen wurde, die Aktualisierung der Gemeindeinternetseite auf mehrere Leute aufzuteilen, um die Aktualität zu erhöhen. Da es derzeit nur einen Betreuer gebe, seien Verzögerungen unumgänglich.