KITZINGEN

Telekom sucht Standorte für Mobilfunk

Weil die Arbeiterwohlfahrt (AWO) sich vom Antennenwald auf dem Wilhelm-Högner-Haus in der Siedlung trennen will, suchen die Mobilfunk-Betreiber nach Ersatzstandorten in der näheren Umgebung. Weil die Netzanbieter dabei auch an Haus- und Grundstücksbesitzer herantreten, bittet die Stadt die Anfragen „für eine neue Mobilfunkanlage kritisch zu prüfen“.
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Weil die Arbeiterwohlfahrt (AWO) sich vom Antennenwald auf dem Wilhelm-Högner-Haus in der Siedlung trennen will, suchen die Mobilfunk-Betreiber nach Ersatzstandorten in der näheren Umgebung. Weil die Netzanbieter dabei auch an Haus- und Grundstücksbesitzer herantreten, bittet die Stadt die Anfragen „für eine neue Mobilfunkanlage kritisch zu prüfen“.

Die erste Reaktion auf den drohenden Abbau der Sender kommt laut Presseschreiben der Stadt von der Telekom. Die habe über einen „Suchkreis“ informiert, innerhalb dessen neue Alternativstandorte gefunden werden sollen: Die Suche betrifft einmal einen Bereich in der südlichen Siedlung, westlich der Böhmerwaldstraße, und einen zweiten Bereich entlang der Panzerstraße (Gewerbegebiet Goldberg).

Ziel: Bevölkerung schützen

Bei der Suche könne auch die Stadt aktiv eingreifen, wie es in der Pressemitteilung heißt. Hilfreich bei der Suche nach Alternativstandorten wäre das Mobilfunkkonzept von 2007. Dessen Ziel: „Die Bevölkerung vor den Risiken der elektromagnetischen Strahlung durch Mobilfunk möglichst zu schützen und neue Anlagen nur insoweit zuzulassen, als diese für eine ausreichende Versorgung notwendig sind.“

Diesen Vorsorgegedanken setzt die Stadt dem Pressetext zufolge bereits um: Gemessen würden derzeit elektromagnetische Felder, die durch die Mobilfunksender westlich der Bahnlinie auftreten.

Grund der Messung seien zwei geplante, neue Masten, die an der Winterleite und rund 300 Meter nördlich der Klinik Kitzinger Land errichtet werden sollen. Wenn die zwei Mobilfunkanlagen stehen, werde nochmals gemessen, schreibt die Stadt. Die Ergebnisse, die „voraussichtlich nicht vor 2014“ vorliegen, sollen dann im Stadtrat öffentlich vorgestellt werden, heißt es außerdem.

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