IPHOFEN

TSV als stabiler Faktor im Gemeinwesen

Heuer kann der Turn- und Sportverein Iphofen 110 Jahre seines Bestehens feiern und freut sich, dass er in all den Jahren nicht von seiner Anziehungskraft eingebüßt hat.
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Friedl Düring wurde von der TSV-Vorsitzenden Martina Bernhardt für 70 Jahre Vereinstreue ausgezeichnet, die Vorsitzende ehrte auch Svenja Waldow, Georg Klinger, Horst Altenhöfer und Hilmar Rausch (im Bild von links). Foto: Foto: Hartmut Hess

Heuer kann der Turn- und Sportverein (TSV) Iphofen 110 Jahre seines Bestehens feiern. Der auf den Breitensport und ein ganzheitliches Bewegungsangebot orientierte Verein hat in den langen Jahren nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt, wie die Vorsitzende Martina Bernhardt findet. Sie berichtete in der Hauptversammlung von einer seit Jahren konstant hohen Mitgliederzahl von rund 900 Sportbegeisterten im TSV.

Darunter sind aktuell 240 Kinder bis 13 Jahre und 70 Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, was eine gute Quote von einem Drittel an Kindern und Jugendlichen bedeutet. Mit über 600 Mitgliedern ist die Turn-Abteilung die größte Sparte im TSV. Die übrigen aktiven und passiven Sportler verteilen sich auf die Sparten Handball, Badminton, Volleyball und Leichtathletik. Betreut werden die Sportgruppen des Vereins derzeit von elf Übungsleitern, so die Vorsitzende in ihrer Bilanz.

Solide Kapitaldecke

Dass eine derartige Konstanz im Mitgliederbestand auch Basis und Ausdruck für ein gutes finanzielles Fundament sein kann, untermauerte Schatzmeister Stefan Schurz. Er sprach von einer „soliden Kapitaldecke“. Der TSV erziele innerhalb der Kommune eine hohe Reichweite und dürfe sich – aus den Mitgliedsbeiträgen heraus und dank treuer Sponsoren – über einen zufrieden stellenden Kapitalzufluss freuen. „Wir sind ein stabiler Faktor im Gemeinwesen“, so Schurz.

Stabilität und Konstanz – dafür stehen auch die vielen langjährigen Mitglieder, die der Verein in seinen Reihen hat. Martina Bernhardt durfte am Freitag einige Ehrennadeln anheften und den Mitgliedern für ihre Treue zum TSV und ihr Engagement danken. Bernhardt sprach von der „Iphöfer Leichtathletik-Legende“ als sie Friedl Düring für 70 Jahre auszeichnete.

Die Abteilungsleiter zeichneten in ihren Präsentationen das Bild eines sehr aktiven und vielfältig ausgeprägten Vereinslebens, das Kinder bereits im jüngsten Alter zu Bewegung und Sport in der Gemeinschaft motiviere, das aber auch ein breites Angebot für Erwachsene und Senioren bereithalte. Dieter Weigand, mit seiner Frau Sonja Motor der Handballabteilung, berichtete von zahlreichen Aktivitäten und vom regen Spielbetrieb der von Superminis bis weiblicher C-Jugend reichenden Jugendmannschaften.

Breit gefächertes Angebot

Die von Michael Huckle geleitete Volleyball-Abteilung zeigte sich ebenfalls breit aufgestellt in der Jugendarbeit. Von einem weit aufgefächerten Bewegungsangebot, das beim Eltern-Kind-Turnen beginne und bis zum Seniorensport reiche, berichteten die Übungsleiter der Turnabteilung unter Leitung von Angelika Huckle. In der von Rainer Hirsch verantworteten Badminton-Sparte, die mit dem TSV/DJK Wiesentheid kooperiert, steht ebenfalls die Nachwuchsarbeit im Vordergrund.

Für ihre langjährige Mitglied wurden folgende Personen geehrt: 70 Jahre Friedl Düring; Georg Klinger (65 Jahre); Horst Altenhöfer und Hilmar Rausch (60 Jahre), Alfred Filbig, Engelbert Wintzheimer (50), Franz Holzheimer (40), Eva-Maria Fell, Marion Käppner, Carin Kestel-Stöhr, Sandra Servatius, Svenja Waldow, Christoph Weigand, Helga Weigand (25).

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